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Dorsten is(s)t mobil: Gemischte Resonanz bei der Kaufmannschaft

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"Wir sind noch hier": Dorine Köster sagt es am liebsten durch die Blume. Foto: Borgwardt

Schönes Wetter, aber zurückhaltende Kundschaft bei Dorsten is(s)t mobil: Die Einzelhändler kamen nach dem ersten Stadtfest zu unterschiedlichen Einschätzungen.

Die Innenstadt brummte am vergangenen Wochenende. Zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit schoben sich wieder Menschenmassen durch die Dorstener Altstadt. Dabei waren es nicht nur die Dorstener selbst, die in der Innenstadt auf Erkundungstour gingen, sondern auch viele Besucher aus anderen Städten. Die meisten hatten über das Internet von der Veranstaltung erfahren. Sie nahmen die kleine Anfahrt mit Rad oder Auto gerne in Kauf.

Zurückhaltende Kunden

Bei der Dorstener Kaufmannschaft kam das große Potential nicht immer voll zum Tragen. Während man in den Eisdielen und an den Erfrischungsständen alle Hände voll zu tun hatte, war es in manchen Geschäften eher ruhig. „Die Leute sind vorsichtig geworden“, betonte etwa Ingeborg Peters-Stock von Mode Peters am Markt. Am Ende des Monats und angesichts von Krieg und Energiekosten würden die Menschen jeden Euro zweimal umdrehen, bevor sie ihn ausgäben. Auch in anderen Boutiquen, etwa bei Hosen Renner oder im Sporthaus Hutmacher, wurde das Monatsende als eher ungünstiger Termin für einen verkaufsoffenen Sonntag genannt.

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Kaufmannschaft: „Wir sind noch hier“

Freude herrschte auch bei den meisten Einzelhändlern allerdings über das hervorragende Wetter. Dieses sorgte auch bei vielen Besuchern für gute Laune. Offenbar war bei vielen auch schon der nächste Urlaub im Hinterkopf. Bei Wäschemoden Gartz etwa waren schicke neue Schwimmsachen der Verkaufsschlager des Tages. Um sich den Frühling auch nach Hause zu holen, konnte man in der Stadt auch Osterdekoration oder frische Blumen erstehen. Und selbst wenn der Verkauf mal nicht so gut lief, behielten viele Händler doch ihren Optimismus. „Es ist ja auch wichtig, sich zu präsentieren und einfach mal zu sagen: Wir sind noch hier“, betonte etwa Dorine Köster vor ihrem Blumenladen.

Verwirrung über Parkgebühren

Für ein wenig Verwirrung und teilweise auch Verärgerung bei den Besuchern sorgte der Umstand, dass sich die Mercaden dem Angebot kostenfreier Parkplätze am Sonntag nicht angeschlossen hatte. Da dies bei der Ankündigung von „Dorsten is(s)t mobil“ noch anders kommuniziert worden war, folgte dann bei einigen Parkern die Ernüchterung nach dem ansonsten gelungenen Stadtfest.

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