Das Dorstener Unternehmen Pléta ist in Düsseldorf mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design 2022 ausgezeichnet worden.
Gemeinsam mit der nepalesischen Organisation Leaf plus wurden 2018 erste Produkte realisiert.
Hinter der Unternehmergesellschaft stecken die drei Dorstener Adem Serilmez, Katharina und Paul Harazim. Sie hatten die Idee, fair produziertes und nachhaltiges Geschirr und Besteck aus Palmenblättern anzubieten.
Im Rathaus trafen die Preisträger nun Bürgermeister Tobias Stockhoff und Günter Aleff (WINDOR). Serilmez und Harazim hatten vor der Unternehmensgründung vor zwei Jahren noch als Reiseveranstalter Kultur-Touren durch Nepal angeboten. „Dadurch sind wir eng mit dem Land und seinen Bewohnern verbunden. Bei Tempelbesuchen und Kochkursen ist uns dann ein Teller aufgefallen, der aus frischen Blättern geformt war. Schon war die Idee für Pléta geboren“, sagt Paul Harazim.
In Nepal sind Blattteller lange bekannt
Die Verwendung von Blatttellern sei schon immer ein Teil der nepalesischen Hindu-Kultur gewesen. Die Teller werden bei allen Feierlichkeiten verwendet. Darunter fallen größere Volksfeste ebenso wie Hochzeiten, Geburtstage oder Festivals.
Gemeinsam mit der nepalesischen Organisation Leaf plus wurden 2018 erste Produkte realisiert. 2020 folgte eine Crowdfunding-Kampagne. Die brachte 15.000 Euro ein. Damit konnten die Grundkosten für den Ausbau der Kapazitäten vor Ort und die Entwicklung der ersten Vertriebswege gedeckt werden.
Zur Produktpalette des ausgezeichneten Unternehmens gehören mittlerweile auch Schalen und Besteck.




























