In der vergangenen Woche beteiligte sich die Polizei Recklinghausen wieder an den europaweiten Geschwindigkeitskontrollen der „Operation Speed“. Dabei fiel ein Raser in Dorsten besonders negativ auf.
Bei den Kontrollen wurden im Kreis Recklinghausen und Bottrop insgesamt 1.373 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Der überwiegende Teil der Temposünder musste ein Verwarngeld zahlen. In 251 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. 872 zu schnelle Autos wurden an Ort und Stelle angehalten. Auch ein Raser in Dorsten war dabei.
Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt
Am 22. März fiel den Beamten einen 62-jährigen Autofahrer aus Oer-Erkenschwick besonders negativ auf. Der Mann war auf der Halterner Straße in Dorsten mit 122 km/h unterwegs. Erlaubt waren 50 km/h. Für das illegale Manöver kassierte der Temposünder ein Bußgeldverfahren über 700 Euro, 2 Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.
Die Polizei betont, dass eine Verdopplung der Geschwindigkeit zu einem vier Mal längeren Bremsweg führt. Auch die Aufprallgeschwindigkeit für den Raser vervierfacht sich. Hinzu kommt ein wesentlich längerer Reaktionsweg und die Gefahr, nicht mehr rechtzeitig auf etwaige Gefahren reagieren zu können.




























