Über 40 Ehrenamtliche sind dem Aufruf des Kommunalen Integrationszentrum (KI) gefolgt und haben angeboten, als Sprachmittler ukrainische Geflüchtete zu unterstützen.
„Wir freuen uns sehr über die große Hilfsbereitschaft und die vielen Rückmeldungen auf den Aufruf“, sagt Fachbereichsleiter Patrick Hundt.
Gemeinsam mit dem Leiter des Kommunalen Integrationszentrums, Claus Wiesenthal, begrüßte er viele der Ehrenamtlichen im Kreishaus, bei der sie geschult und auf ihre möglichen Einsätze als Sprachmittler vorbereitet wurden.
Für Menschen, die nach Deutschland kommen, sind sprachliche Barrieren bei Beratungsgesprächen in Schulen, Kindergärten, Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen oft eine große Herausforderung. Kultursensible Sprachmittler können bei der Verständigung helfen. Für diese Einsätze werden die Freiwilligen durch das Integrationszentrum des Kreises Recklinghausen qualifiziert und geschult. Während der Tätigkeit werden die Sprachmittler auch fachlich begleitet.
Kontakt
Wer sich vorstellen kann, Teil des Sprachmittler-Pools zu werden, kann sich unter [email protected] melden oder direkt mit dem KI Kontakt aufnehmen. Ansprechpartnerinnen sind Neda Mehrabi-Neumann (02361 533603), Nicole Kujon (02361 532381) und Helena Mourad (02361 534549).
Das Engagement bezieht sich auf einzelne Einsätze mit Zugewanderten und Institutionen, geplant ist keine dauerhafte Begleitung wie beispielsweise bei Patenschaften. Von den Vermittlungen ausgeschlossen sind Arzt- und Krankenhausgespräche, Übersetzungsleistungen in psychotherapeutischen Sprechstunden/ Psychiatrien (ambulant und stationär), Gerichtstermine oder Termine bei der Polizei und ähnliches.
Mehr Infos gibt es auf der Seite des Kommunalen Integrationszentrums: www.kreis-re.de/ki.




























