StartGesundheitHämorrhoiden - Medizinisches Know-how aus Rom für das St. Elisabeth-Krankenhaus

Hämorrhoiden – Medizinisches Know-how aus Rom für das St. Elisabeth-Krankenhaus

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Symbolfoto

Schonendes Operationsverfahren bei der Entfernung von Hämorrhoiden

Hämorrhoiden sind häufig ein Tabuthema – allerdings zu Unrecht, wo sie doch jeder hat. Sie sind gut durchblutete Gefäßpolster, die sich am Ausgang des Enddarms befinden. Bei manchen Menschen sind die Hämorrhoiden jedoch vergrößert, sodass sie Beschwerden wie Blutungen oder Juckreiz verursachen können.

THD-Methode aus Italien

Für die Entfernung von Hämorrhoiden zweiten Grades gibt es eine neue schonende Operationstechnik, die im Durchschnitt nur noch 20 bis 30 Minuten dauert, die sogenannte THD-Methode. Mittels dieser Methode werden mit einer Doppler-Sonde die entsprechenden Blutgefäße aufgesucht und mit einem resorbierbaren Faden unterbunden, Gewebe wird hierbei nicht entfernt.

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Um wichtiges Know-how rund um dieses Verfahren, die sogenannte transanale Hämorrhoiden-Dearterialisation zu bekommen, bekam die Proktologie des Dorstener St. Elisabeth-Krankenhauses rund um Chefarzt Dr. Wilhelm Gross-Weege und Oberarzt Dr. Juri Lapidus im April Besuch aus Rom. Dr. Lapidus operiert bereits seit einigen Jahren mit dieser Methode seine Patienten im Dorstener Krankenhaus.

Praxis im OP-Saal 3

Gemeinsam mit Dr. Natale Ursino, der diese Technik weiterentwickelt hat, dem Geschäftsführer von THD Italien sowie der Verkaufsleiterin THD, Milena Manfredei, besuchte das italienische Team das Dorstener Team im OP-Saal 3 des Krankenhauses. Mit dabei waren auch Assistenzärztin Judith Beckfeld und Ehsan Sabah, viszeralchirurgischer Oberarzt aus den Sana-Kliniken Duisburg, der ebenfalls bereits die THD-Technik anwendet.

Vielversprechendes Ergebnis

Das deutsch-italienische Ärzte-Duo aus Dr. Lapidus und Dr. Ursino operierte vor Ort direkt am Patienten, um das neue Verfahren auszuüben und sich über die Technik sowie zu Tipps und Tricks auszutauschen. Die neue THD-Technik weist dabei eine sehr geringe Wiederauftrittsrate und ein vielversprechendes kosmetisches Ergebnis nach dem Eingriff auf. Durch die verringerte OP-Zeit werden Risiken und Nebenwirkungen einer Narkose minimiert, sodass der Patient in der Regel bereits nach zwei Tagen das Krankenhaus verlassen kann.

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