Am 17. und 18. Juni findet in der Kaue auf Fürst Leopold das Finale der Performance „anverso“ statt. Das Stück ist durch Deutschland getourt und war Anfang Juni zu Gast in Amsterdam.

Iria Arenas führ die Künstlerische Leitung der Performance „anverso – a moving installation“. Sie hat die Performance, die ursprünglich als Theaterstück konzipiert wurde, weiter entwickelt. Arenas geht während der Performance mit ihren Darstellerinnen immer auf die Gegebenheiten des Ortes ein. Dadurch wächst die Performance von Auftritt zu Auftritt. Es geht ihr in „anverso“ um den Körper als Skulptur, der sich dabei in den 40 Minuten stetig wandelt.

Das Stück schrieb Arenas 2017, als sie Residenzkünstlerin in Kassel war. Arenas studierte Tanz und visuelle Kunst in Madrid (Spanien). Wiederbelebt und gefördert wurde das Stück durch das „nationales performance netz“ , „Neu Start Kultur“ und dem „Kulturamt Kassel“ . Nach Kassel, Leipzig und Amsterdam ist jetzt Dorsten der vorerst letzte Stopp der Tour. Zu Ergänzung kann man Fotografien sehen, die bei der Premiere von Karl-Heinz Mierke entstanden. Sowie die Video-Projektion, die Einblicke in vergangene Vorstellungen zeigt.

Dieses Wochenende am 17. und 18. Juni wird die Performance jeweils dann um 19.30 Uhr aufgeführt. Die Fotografien bleiben bis zur Extraschicht am 25. Juni hängen. Außerdem zeigen Künstler des Virtuell Visuell Kunstvereins in Dorsten aktuelle Bilder in der Waschkaue. Am 25.Juni leitet Rosalie Kubny die bei „anverso“ die Produktion betreut, selbst in Erscheinung treten. An dem Abend wird Kubny drei Mal ihr Solostück „Melt“ in der Kaue aufführen.




























