In der ersten Juli-Woche war das Dorstener Schadstoffmobil wieder auf Sammeltour. Allerdings hatten Unbekannte offenbar nicht die Geduld, auf das Eintreffen des Fahrzeugs zu warten. Ihnen droht jetzt eine Geldstrafe.
„Irgendwer hatte es besonders eilig und wollte nicht auf die städtischen Fachkräfte warten“, berichtet Stadtsprecher Christoph Winkel. „Denn als die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes mit der Sammelstation am ersten Standort ankamen, lagen die schadstoffhaltigen Abfälle schon am Straßenrand bereit. Und kein Mensch war zu sehen“, so Winkel.
Chemikalien standen unbeaufsichtigt am Wegesrand
Offenbar mit Bedacht, aber ohne Geduld waren Farben und Lacke, Lösemittel, Spraydosen mit diversen Chemikalien, darunter auch brennbare Produkte an den Straßenrand gestellt wurden.
Die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes hatten wenig Verständnis für die „Holt-schon-jemand-ab“-Mentalität. Die Aktion sei vielmehr „eine echte Umweltsauerei, von der eine große Gefahr für Umwelt und Anwohner ausgeht. Schadstoffhaltige Abfälle am Straßenrand abzustellen und dann abzuhauen – Das ist einfach nur verantwortungslos!“
Ungeduld kann teuer werden
Hätten die Unbekannten gewartet, hätten sie die Schadstoffe einfach kostenlos beim Schadstoffmobil abgeben können. Das einfache Stehenlassen hingegen wird als illegale Entsorgung gewertet. Das kann deshalb auch richtig teuer werden: Ein Bußgeld von 400 Euro droht nun den Verursachern.
Kostenlose Entsorgung der Abfälle ist einfach
Das Schadstoffmobil nimmt die Abfälle kostenlos entgegen. Termine und Abholpunkte sind hier online einzusehen.
Auch der Wertstoffhof nimmt Problemstoffe wie Farben und Lacke kostenlos entgegen. Geöffnet hat die Einrichtung (An der Wienbecke 15) montags bis freitags von 8 bis 17.45 Uhr und samstags von 8 bis 13.45 Uhr.




























