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Drohne gefährdet landendes Sportflugzeug

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Eine handelsübliche Drohne. (Symbolbild/Pixabay)

Ein ferngesteuertes Flugobjekt hielt sich am Sonntag (24. Juli) unerlaubterweise in der Einflugschneise zum Flugplatz Schwarze Heide auf. Die Polizei sucht jetzt nach dem Piloten der Drohne.

Der Pilot eines landenden Flugzeugs hatte die Drohne entdeckt. Gegen 10.50 Uhr schwebte gerade ein einmotoriges Sportflugzeugs (Kennung DEJEE) zur Landung ein. Der 32-jähriger Pilot aus Emmerich am Rhein und sein Copilot, ein 27-jähriger Mann aus Dinslaken, kamen wie geplant aus Düsseldorf.

Drohne erst gesehen, als das Flugzeug schon vorbei war

Unmittelbar vor der Landung meldete der Pilot die Sichtung einer nicht näher zu bezeichnenden Drohne im Bereich der Einflugschneise südlich des Flugplatzes „Schwarze Heide“. Das Sportflugzeug war zu diesem Zeitpunkt des Anflugs noch etwa 600 Meter hoch. Nach Schätzungen des Piloten hatte die gesichtete Drohne zu dieser Zeit eine Flughöhe von 300 Metern. Als der Pilot das unbekannte Flugobjekt sicher ausgemacht hatte, war das Flugzeug bereits darüber hinweg geflogen. Die Landung konnte ohne Gefährdung durchgeführt werden.

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Polizei leitete sofort Fahndung ein

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach dem Flugobjekt und dem bisher unbekannten verantwortlichen Drohnenpiloten verliefen bislang ohne Erfolg. Die Polizei erhielt erst Kenntnis etwa 15 Minuten später über den Vorfall.

Drohnenpiloten droht harsche Strafe

Der Aufenthalt von Drohnen in sensiblen Bereichen wie einer Einflugschneise ist strengstens verboten. Sollte der Lenker der Drohne ausfindig gemacht werden, droht ihm wegen Verstoßes gegen § 315a (Gefährdung des Bahn-, Schiffs- und Luftverkehrs) eine Geld- oder sogar Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.

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