Die Volkshochschule und die Stadtbibliothek zeigen vom 21. September bis zum 21. Oktober die Wanderausstellung „Lebendige Gewässer“.
Die Wanderausstellung „Lebendige Gewässer“ wendet sich mit eindrucksvollen Bildern, Modellen, Filmen und interaktiven Lernstationen Kinder und Erwachsene. Ausrichter sind die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) und das NRW-Umweltministerium.
Die Ausstellung möchte auf die Bedeutung eines nachhaltigen Gewässerschutzes aufmerksam machen. Sie will dabei Informationen vermitteln, Emotionen wecken, das Bewusstsein stärken und die Handlungsbereitschaft für mehr lebendige Gewässer fördern.
Nordrhein-Westfalen als Inspiration
Für Nordrhein-Westfalen ist Gewässerschutz ein wichtiges Thema. Über 50.000 Kilometer Bäche und Flüsse durchfließen NRW. Dabei zeigt die Wanderausstellung, wie sich Gewässer durch die industrielle Nutzung im Laufe der Jahrzehnte massiv verändert haben. Auch kann man bestaunen, auf welche Weise sich natürliche Lebensräume für Tiere und Pflanzen verwandeln.
Im Hauptteil der Ausstellung geht es um die große Vielfalt in den Bächen und Flüssen Nordrhein-Westfalens. Ein Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung und den Folgen von menschengemachten Eingriffen in die Natur. Anhand ausgewählter Tiere wie dem Biber, dem Eisvogel, dem Lachs und der Köcherfliege wird veranschaulicht, was ökologisch intakte Fließgewässer kennzeichnet. Man sieht, wie sich Eingriffe auswirken und warum Gewässerschutz wichtig ist. Außerdem erklärt die Ausstellung, was man für eine ökologische Verbesserung tun kann.
Im Ergänzungsteil der Wanderausstellung werden aus allen Regionen des Landes NRW konkrete Maßnahmen an beispielhaften Bächen und Flüssen wie der Lippe, der Ems, der Ruhr, der Emscher und weiteren kleineren Gewässern vorgestellt.
Jeder ist eingeladen
Die Ausstellung soll dabei einen Beitrag leisten, die praktische Gewässerschutzarbeit vor Ort zu unterstützen. Auch an die Schulen wird gedacht: Je nach Jahrgangsstufe gibt es unterschiedliche Gewässer-Quizze. Interessierte Schulen können sich per Telefon oder per E-Mail an Sabine Podlaha, Leiterin des Amtes für Schule und Weiterbildung wenden.




























