Bitte bis auf Weiteres die Altkleider-Container im Stadtgebiet nicht befüllen!

Dorsten (pd). Die Stadt Dorsten bittet dringend darum, Altkleider-Container im Stadtgebiet nicht weiter zu befüllen, sondern Kleiderspenden zunächst einzulagern. Der Hintergrund ist auch hier die Corona-Krise.

Aktuell scheinen viele Bürgerinnen und Bürger nicht nur Keller, Garagen und Dachboden zu entrümpeln, sondern auch ihre Kleiderschränke auszumisten. Die Folge: Die Menge an angelieferten Altkleidern ist in den letzten zwei Wochen extrem stark angestiegen.

Verwertungsketten brechen zusammen

Zugleich aber brechen die Verwertungsketten zusammen, die hinter diesem System stehen. Dies gilt mindestens für die Standorte der Dorstener Arbeit. Bei den anderen Betreibern wird es ähnlich sein.

Jürgen Erhardt, Geschäftsführer der Dorstener Arbeit: „Unser Abnehmer hat uns mitgeteilt, dass er im Augenblick keine Altkleider verwerten kann. Das heißt, wir müssten die Kleiderspenden aus unseren rund 50 Containern im Stadtgebiet selbst einlagern. Wenn ich die Mengen hochrechne, die im Augenblick eingeworfen werden, kommen rund 200 Tonnen in den nächsten drei Monaten auf uns zu. Dafür müssten wir 600 Quadratmeter Lagerfläche schaffen. Deshalb die herzliche Bitte an alle Spender: Lagern Sie Ihre Altkleider bitte vorerst zu Hause ein.“

Die Dorstener Arbeit wird ihre Container in den nächsten Tagen noch mit entsprechenden Hinweis-Plakaten ausstatten.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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