Nach den Ferien geht der Unterricht für einige Kinder der Antonius-Grundschule in Holsterhausen erst einmal in mobilen Klassenzimmern weiter.
Gebäudeerweiterung muss neu geplant werden.
Zu wenig Klassen- und Betreuungsräume für zu viele Kinder. Die Antoniusschule platzt schon lange aus allen. Die Zahl der Schüler*innen steigt stetig. Und auch immer mehr Eltern fragen in der Offenen Ganztagsbetreuung (OGS) nach freien Plätzen für ihre Kinder.
Kurzfristig soll dieser Platzmangel durch bereits auf dem Schulgrundstück aufgestellte Container, so genannte „mobile Raumelemente“, behoben werden.

Mehr Kinder als erwartet
Als Dauerlösung sollen diese aber nicht dienen. Der Schulausschuss hatte im Juni 2019 beschlossen, dass die Verwaltung die Erweiterung des Gebäudes um eine zweigeschossige Mensa prüfen, planen und umsetzen soll. So weit, so gut. Doch bei den weiteren Überprüfungen habe sich herausgestellt, „dass eine Erweiterung in der ursprünglich vorgesehenen Form mittel- bis langfristig nicht ausreichend sein wird“, erklärt die Stadt jetzt auf Anfrage unserer Redaktion. Es würden noch mehr Neuanmeldungen erwartet und vor allem müsse auch „der zunehmende Bedarf an OGS-Plätzen mitgedacht werden“.
Nur für den Übergang
Die Verwaltung hat darum ein Planungsbüro mit einer Machbarkeitsuntersuchung beauftragt, die verschiedene Optionen für eine sinnvolle und nachhaltige Neukonzeption der Grundschule untersuchen soll. Doch das dauert. „Die Suche nach einer vernünftigen Dauerlösung erfordert Zeit. Deshalb musste für den Übergang eine Antwort auf die akuten Raumprobleme der Grundschule gefunden werden“, erklärt Stadtsprecher Ludger Böhne.
Kurzerhand gab es im März Beschlüsse des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Bauausschusses, die den Weg für die Container ebneten. Wie lange die Schüler*innen jetzt in diesen provisorischen Klassenzimmern lernen müssen, hängt von der Schnelligkeit der Planer ab.




























