Rathaus und Altes Rathaus leuchten am Donnerstag ist der Farbe Orange Stadt Dorsten setzt am Aktionstag ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
„Nein heißt Nein! Keine Gewalt gegen Frauen!“ – diese wichtige Botschaft stand am Donnerstag nach Einbruch der Dämmerung in großen Buchstaben auf der Fassade des Rathauses an der Halterner Straße geschrieben. Zudem war das Gebäude orange beleuchtet – ein beeindruckendes Bild.
Aus gutem Grund: Die Aktion unter dem Motto „Orange your City“ ist Teil der kreis- und landesweiten Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen. Zudem hat sich am 25. November der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen zum 40. Mal gejährt. In Dorsten wurde auch das Alte Rathaus in der Innenstadt in der Farbe Orange beleuchtet.

Geplant wurde die Aktion für den Kreis Recklinghausen durch die Mitglieder des kreisweiten „Runden Tisches gegen Gewalt“. Dieser setzt sich für die Stadt Dorsten aus der Gleichstellungsbeauftragten und dem Frauenhaus Dorsten zusammen.

Nein zu Gewalt an Frauen – Frei leben ohne Gewalt
Bevor das Rathaus um 17 Uhr orange angestrahlt wurde, hissten die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Dorsten Kim Wiesweg und Vera Konieczka (bis November), Lina Kania und Nadine Kötters (Frauenhaus Dorsten) und Bürgermeister Tobias Stockhoff eine große Fahne, auf der geschrieben steht: „Nein zu Gewalt an Frauen – Frei leben ohne Gewalt.“
„Gewalt gegen Frauen und Mädchen gehört zu den am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen. Jede dritte Frau in Deutschland ist davon mindestens einmal im Leben betroffen und die Dunkelziffer ist hoch. In Zeiten der Corona-Pandemie hat Gewalt an Frauen und Mädchen weltweit sogar noch einmal deutlich zugenommen“, sagt Kim Wiesweg. Sie ist in ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dorsten auch Ansprechpartnerin innerhalb der Stadtverwaltung.
Bürgermeister Tobias Stockhoff ist dankbar, dass sich dem brisanten Thema Gewalt an Frauen und Mädchen in Dorsten und im Kreis Recklinghausen viele Akteure an zahleichen Stellen so engagiert annehmen. „Der Aktionstag stellt klar, dass unsere Stadtgesellschaft Gewalt nicht akzeptiert und soll Frauen Mut machen, Hilfestellungen in Anspruch zu nehmen. Der Tag ist aber auch Appell an alle Menschen in unserer Stadt, nicht wegzuschauen“, sagt er.




























