Corona-Pandemie – Polizei geht konsequent gegen uneinsichtige Raser und Verstöße gegen Kontaktverbote vor

Kreis Recklinghausen. Deutschland bleibt zu Hause. Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger geht mit gutem Beispiel voran und verlässt nur zu absolut notwendigen Anlässen die vier Wände.

Absolut nicht notwendig ist nutzloses Herumfahren auf dem Dortmunder Wall mit hochpreisigen und getunten Autos. Genau aus diesem Grund haben Polizeibeamte am Wochenende (27-28.März) in den späten Abendstunden im Bereich der Dortmunder Innenstadt konsequent Fahrzeuge kontrolliert und Bußgelder wegen Ansammlungsverstößen verhängt.

Einsichtigkeit oft vorhanden

Das Ergebnis zeigt, dass der Ernst der Lage noch nicht in allen Köpfen unserer Gesellschaft angekommen ist. In vielen kontrollierten Fahrzeugen befanden sich mehr als zwei Personen. Einsichtigkeit war oft nicht vorhanden. Im Gegenteil, die Uneinsichtigen verhielten sich teilweise respektlos gegenüber den Beamten. Für hanebüchene Ausreden war man sich nicht zu schade: „Wir kommen aus Recklinghausen und hatten Hunger!“.

Dieser Ausflug kam den vier Insassen eines Autos teuer zu stehen. Die Polizeibeamten verhängten für alle vier jeweils ein Bußgeld von 200 Euro wegen Verstoß gegen das Ansammlungsverbot.

Raser und Verstöße gegen Kontaktverbot

„Die Polizei Dortmund wird auch in diesen schwierigen Zeiten ihre Aufgaben wahrnehmen und unbeirrt gegen Personen vorgehen, die meinen aus Lust und Laune nächtliche Ausflüge machen zu müssen. Wir werden in Zeiten von Corona die leeren Straßen nicht den Angehörigen der Raserszene überlassen.

Gleichzeitig verfolgen wir konsequent Verstöße gegen das Ansammlungs- und Kontaktverbot mit aller Deutlichkeit, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Wenn den Uneinsichtigen das Verständnis für die aktuelle Situation fehlt, dann muss und wird der Rechtsstaat mit aller Konsequenz durchgreifen. Schützen Sie Leben! Halten Sie sich an die Ansammlungs- und Kontaktverbote!“, appelliert Polizeipräsident Gregor Lange.

Insgesamt kontrollierten die Beamten bei dem Einsatz 60 Fahrzeuge. In 23 Fällen schrieben die Polizisten eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Ansammlungsverbot. Ein Fahrzeug wurde aufgrund technischer Mängel sichergestellt.

Daneben kam es noch zu diversen anderen Verstößen wie verbotene Handynutzung während der Fahrt und Missachtung von Rotlicht.

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