Lippeverband prüft Möglichkeiten
Dorsten. Seit 2005 bringt die Baldur Fähre vom Frühling bis in den Herbst Menschen trocken über Lippe. Die Verbindung von Holsterhausen und Hardt wird hauptsächlich von Touristen und Spaziergängern genutzt.
In diesem Jahr beschloss der Lippeverband, den Betrieb der Fähre aus Sicherheitsgründen aufgrund von Corona erstmal ruhen zu lassen. Die Risiken seien zurzeit noch recht hoch, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Lappe.
Ansteckungsgefahr auf der Baldur Fähre ist nicht ausszuschließen
Mögliche Warteschlangen vor der Fähre, sowie eine fehlende Aufsicht sind nur zwei Faktoren, die es zu bedenken gilt. Hinzu kommt, dass die Menschen die Fähre durch Muskelkraft bewegen, also alles anfassen müssen, aber keine Möglichkeit zum Desinfizieren vorhanden ist.
Bis zu 13 Menschen kann die Baldur Fähre maximal transportieren. In Coronazeiten ist das unmöglich. Die nötigen Mindestabstände könnten nicht eingehalten werden.
Der Lippeverband prüft derzeit mehrere Optionen um die beschriebenen Probleme zu minimieren und die Fähre wieder zu Wasser zu lassen.
Mehr über die Fähre gibt es hier.
Foto: Lippeveband




























