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Baustart des Sportparks am Petrinum – Zentraler Treffpunkt

Veröffentlicht am

Umgestaltung der Außenanlagen des Gebäudekomplexes gehen in den zweiten Bauabschnitt

Der Hochstadenplatz wird im Frühjahr 2021 fertiggestellt. Ein zentraler Treffpunkt der auch als Liegefläche an der Wasserlage genutzt werden kann.

Zum Jahresbeginn 2021 startet die „Wir machen MITte“-Maßnahme „Funktionale und gestalterische Aufwertung des Gebäudekomplexes Petrinum/VHS/Bibliothek“ mit der Anlegung des Sportparks sowie die Herstellung der barrierearmen Rampenanlagen in die zweite Bauphase.

Die Aufwertung des Außenanlagen des Gebäudekomplexes Petrinum, der VHS und der Bibliothek werden mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dorsten finanziert.

Der Hochstadenplatz wird im Frühjahr 2021 fertiggestellt, sodass hier die wichtige Fußgänger- und Radwegeverbindung wieder zugänglich sein wird.

  • Der neue Sportpark beinhaltet ein Multifunktionsfeld mit Kunststoffbelag und angrenzender Tribüne
  • sowie eine Parkour-Anlage auf einer Kunststofffläche.
Planung-Sportpark-Petrinum-Dorsten
©Ülanungsbüro Kemper

Offene Freiraumgestaltung

Eingebettet werden diese Angebote in eine offene Freiraumgestaltung am Ufer des Wesel-Dattel-Kanals.

Die Grünfläche, in die das Multifunktionsspielfeld und die Parkour-Anlage integriert werden, wird durch eine zentrale Wiesenfläche geprägt, die nicht nur zum Aufenthalt, zur Begegnung und zur Kommunikation (sitzen, liegen, ausruhen) einlädt, sondern auch weitere Spiel- und Sportausübungen ermöglicht. Sie soll als zentraler Treffpunkt und als Liegefläche an der Wasserlage genutzt werden.

Bänke zum Sitzen mit Aussicht auf den Kanal bzw. das Sportgeschehen runden die Ausstattung attraktiv ab. Die Planungen wurden eng mit dem Kollegium sowie den Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Petrinum abgestimmt.

Soziale Integration im Quartier

Die Förderung des Sportparks erfolgt unter dem Titel „Soziale Integration im Quartier“. Der Treffpunkt soll ein Platz der Begegnung, des Austausches und der sportlichen Gemeinschaft werden und so den sozialen Zusammenhalt stärken.

Wassergebundene Wege fügen sich harmonisch in den Sportpark ein und stellen gleichzeitig die barrierefreie Erreichbarkeit sicher. Von zentraler Bedeutung ist hierfür die Anbindung an die höher gelegene Bundesstraße, die eine zentrale Nord-Süd-Verknüpfung im Quartier über Lippe und Kanal darstellt.

Barrierefrei

Die bereits vorhandenen Rampenanlagen sollen barrierefrei ausgebaut werden, um so die neue Grün- und Sportfläche am Petrinum sicher und bequem zu erreichen. Die Planungen wurden durch den Senioren- und den Behindertenbeirat begleitet. Zentrales Anliegen ist es, durch die neue Ausbildung der Rampen mobilitätseingeschränkten Menschen, Menschen mit Rollatoren oder Rollstühlen die Nutzung der Wege und Angebote zu ermöglichen. Durch die Reduzierung der Steigung und Schaffung von regelmäßigen Ruhepodesten wird es für ältere und eingeschränkte Personen einfacher, die Rampen selbstbestimmt zu überbrücken.

Artenschutzrechtliche Prüfung

Wie jede Anpassung ist auch diese Planung zunächst mit Eingriffen in den vorhandenen Bestand verbunden. Für die Anlegung des Sportparks und der barrierearmen Rampen werden noch vor dem 1. März 2021 – also in der vegetationsarmen Periode – notwendige Rodungsarbeiten erfolgen.

Diese werden durch eine artenschutzrechtliche Prüfung begleitet und nur im notwendigen Maße durchgeführt. Da Aufschüttungen im Bereich des Sportparks entfernt und die Rampen neu modelliert werden müssen, wird der vorhandene Bewuchs stark ausgelichtet. Dies wird zunächst einen sehr kahlen Eindruck hinterlassen.

Neupflanzungen werden die Eingriffe kompensieren. Für die Rampe, die parallel zum Kanal entlangläuft, werden bereits angewachsene, größere Bäume neu gepflanzt und mit einer Wildblumensaatmischung angereichert. Die Auswahl der neu zu pflanzenden Bäume und Gehölze findet im engen Austausch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern statt.

Die Eingriffe sind notwendig, um den Ausbau der barrierefreien Rampen ausführen zu können. Auch für das neue Multifunktionsspielfeld müssen entsprechende Rodungsarbeiten durchgeführt werden. Diese sind notwendig, um den Kindern und Jugendlichen kostenfreie Räume zur sportlichen Aktivität, zur Interaktion und zum sozialen Austausch anbieten zu können. Zudem kann das Angebot des Schulsportes hier erweitert werden sowie auch Aktivitäten verschiedenster Sportvereine.

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