Neue Konzepte für Pflanzinseln im Stadtgebiet mit Gräsern und Stauden

Dorsten (pd). An einigen Stellen im Stadtgebiet beschreitet die Grünflächenabteilung der Stadt neue Wege bei der Begrünung von Pflanzinseln. Beispiel Hardtstraße: In den Grüninseln und Pflanzscheiben für Bäume stehen jetzt Gräser und Stauden anstelle von Bodendeckern. Beispiel Hellweg: Dort wurden neue Bäume gesetzt und die Beete zunächst mit einer Zwischeneinsaat begrünt. Die endgültige Bepflanzung erfolgt hier im Herbst.

Abgesehen von der Verbesserung des Stadtbildes und dem reichhaltigeren Blütenangebot für Insekten bieten die neuen Formen der Bepflanzung auch weitere Vorteile: Von schnell wachsenden Gräsern und Stauden werden pro Fläche weniger Pflanzen benötigt. So sind schon die Grundkosten geringer. Auch ist die Pflege einfacher, da die Bepflanzung nur einmal im Jahr zurückgeschnitten werden muss.

Begrünung mit mehr Abwechslung

Möglich wird eine neue Bepflanzung immer dort, wo ohnehin eine Erneuerung ansteht. Der Umbau einer Straße insgesamt zum Beispiel oder die Pflanzung neuer Bäume. Ein Ersatz bestehender und funktionierender Bepflanzungen ist aus Kostengründen leider nicht möglich.

Ein neuer Baum am Hellweg.
Fotos: Stadt Dorsten

Grundsätzlich möchte die Grünflächenabteilung weg von einer standardisierten Bepflanzung hin zu mehr Abwechslung. So können an weiteren Standorten auch andere Konzepte umgesetzt werden.

Mitmachen und Pate werden!

Übrigens: Die neuen Pflanzen und Bäume freuen sich sicherlich, wenn Anwohner bei großer Trockenheit hin und wieder eine Gießkanne voller Wasser übrig hätten oder vielleicht sogar eine Patenschaft übernehmen.

Werden Sie selbst aktiv für Ihr Umfeld, und werden Sie Grün- oder Spielplatzpate! Infos dazu erhalten Sie bei Herrn Schmidt unter der Rufnummer  02362 / 66 54 72 für Spielplätze und Herrn Ketteler unter 02362 / 66 54 71 für Grünanlagen.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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