StartPolizei - FeuerwehrBelästigung und Stalking: Eine Dorstener Familie sucht dringend Hilfe

Belästigung und Stalking: Eine Dorstener Familie sucht dringend Hilfe

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Unerwünschte Liebesbriefe, obszöne Schmierereien, ekelhafte Botschaften: Seit rund eineinhalb Jahren terrorisiert ein unbekannter Stalker eine Dorstener Familie. Die Botschaften machen auch vor den Kindern nicht halt. Jetzt sucht die Familie dringende Hilfe und vor allem nach Zeugenaussagen.

Im August 2023 entdeckte die Familie den ersten „Liebesbrief“ im Briefkasten. Ein unbekannter Verfasser hatte ihn an das Ehepaar des Hauses adressiert. Es blieb nicht bei dem einen Schreiben. Es folgten schnell weitere, teilweise mit immer obszönerem Inhalt.

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Als der Fremde sein Ziel nicht erreichen konnte, folgten keine weiteren Briefe. Statt dessen griff er zu anderen Methoden. Im Dezember sprühte er auf die vor dem Haus geparkten Autos der Familie weiße Herzen. Auch das gegenüberliegende Gartenhaus der Nachbarn wurde Ziel der Sprühattacke.

Stalker griff zur Sprühdose

Die Schmierereien hörten auch im folgenden Jahr 2024 nicht auf. Diesmal griff der Täter das Wohnumfeld der Familie an. In der Nachbarschaft fanden sich nun Graffiti mit persönlichem Bezug zu Familienmitgliedern. Einige Sprühwerke beschädigten die Vereinsgebäude des BVH Dorsten oder der Sportschützen. Andere Schmierereien wurden auf Stromkästen, Hauswänden, Zäunen und auch auf Plakaten vorgefunden. Anzeigen gegen Unbekannt führten zu keinem Ergebnis.

„Wir fühlen uns hilflos“

Eine besonders widerliche Nachricht erschien dann vom 11. auf den 12. Februar auf der Wand der Bonifatius-Grundschule in Holsterhausen. Das obszöne Geschmiere richtete der Unbekannte dabei direkt an den minderjährigen Sohn der Familie. Das war der Punkt, an dem die Opfer beschlossen, an die Öffentlichkeit zu treten. Es sei ein “Schock-Moment” für die gesamte Familie gewesen, erzählen die Betroffenen: “Wir fühlen uns hilflos”.

Die Familie sucht dringend nach Zeugen

Dabei war die Familie nicht untätig geblieben. Bereits in Zusammenarbeit mit Nachbarn und weiteren Freiwilligen suchte sie nach Zeugen. Die Helfer händigten Handzettel aus und teilten Mitteilungen bei Whatsapp.

Auch die Polizei ist bereits am Ball. Die Familie hat dafür alle Taten detailliert dokumentiert. Auch die Sachbeschädigungen wurden bereits zur Anzeige gebracht.

Deswegen ist jetzt die Suche nach Zeugenaussagen und Täterhinweisen besonders wichtig. Wer etwas beobachtet, soll sich so schnell wie möglich bei der Polizei melden (0800/2361111).

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