Der Aktionstag „Chance2go – #lastminute Jobticket“ war ein voller Erfolg – auch für viele Jugendliche aus Dorsten und Umgebung. Am Paul-Spiegel-Berufskolleg Dorsten sowie an weiteren Berufskollegs im Kreis Recklinghausen informierten sich Ende Juni rund 300 junge Menschen über berufliche Perspektiven nach dem Schulabschluss. Besonders erfreulich: Die Teilnehmer wurden nicht nur beraten, sondern konnten direkt konkrete Schritte in Richtung Ausbildung oder Beruf gehen.
In Dorsten war die Resonanz besonders positiv. „Der Aktionstag war sowohl für unsere Schüler als auch für zahlreiche Teilnehmer aus umliegenden Schulen in Dorsten und Umgebung, die noch nach Anschlussmöglichkeiten suchen, äußerst bereichernd“, berichtet Tatjana Schramm, Abteilungsleiterin für das Übergangsmanagement am Paul-Spiegel-Berufskolleg. Viele hätten neue Möglichkeiten entdeckt, an die sie zuvor gar nicht gedacht hatten.
Unkomplizierte Hilfe mit großer Wirkung
Der Aktionstag Chance2go wurde von der Kommunalen Koordinierungsstelle der Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) des Kreises Recklinghausen in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit, dem Jobcenter, der Jobakademie und den Berufskollegs in Trägerschaft des Kreises organisiert. Ergänzt wurde das Beratungsangebot durch die Jugendberufshilfe, Schulsozialarbeit, das Kommunale Integrationsmanagement, die IHK Nord Westfalen sowie die Handwerkskammer Münster.
„Die Jugendlichen waren freundlich, neugierig und engagiert – das hat uns sehr beeindruckt“, so das einhellige Feedback der beteiligten Berater. Nervosität oder Scheu seien schnell abgelegt worden, was die Gesprächsatmosphäre sehr positiv beeinflusste.
Von der Beratung direkt ins Praktikum
Besonders praxisnah: Berufsberater der Agentur für Arbeit unterstützten die Jugendlichen nicht nur mit Informationen, sondern halfen direkt bei der Umsetzung. Gemeinsam wurden Arbeitgeber kontaktiert, Kennenlerngespräche vereinbart und Praktika vermittelt – einfach, direkt und vor Ort.
Drei Viertel der Teilnehmer gaben an, durch den Aktionstag in ihrer Berufsorientierung einen klaren Schritt vorangekommen zu sein. „Ich bin super happy. Ich habe für mich genau die Lösung gefunden, die ich gesucht habe“, sagte ein Teilnehmer im Nachgang.
Schulen loben das Konzept
Auch die Schulen vor Ort zeigten sich begeistert. Nicola Michels, Schulformsprecherin der Berufskollegs im Kreis Recklinghausen, betonte: „Viele unserer Schüler konnten an diesem Tag neue Perspektiven entdecken. Das Angebot war ein echter Mehrwert – unkompliziert, persönlich und wirkungsvoll.“
Ausblick: Fortsetzung geplant
Nach dem gelungenen Auftakt soll „Chance2go“ auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Das bewährte Konzept bleibt bestehen, inhaltlich sollen bei Bedarf Anpassungen vorgenommen werden.
Nina Franiczek von der Kommunalen Koordinierungsstelle des Kreises zieht ein positives Fazit: „Die persönliche Beratung auf Augenhöhe war der Schlüssel zum Erfolg. Unser Ziel bleibt, möglichst vielen Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.“ Auch Anandi Heer von der Agentur für Arbeit betont: „Besonders wertvoll war die Möglichkeit, direkt vor Ort konkrete Schritte zu gehen – gemeinsam mit den Jugendlichen.“
Fabian Kleinherne vom Jobcenter ergänzt: „Die große Beteiligung und die positiven Rückmeldungen zeigen, wie wichtig solche Angebote sind. Wir bleiben dran.“




























