Nun ist es soweit – auch der Deutener Stadtteilbaum hat seinen ganz besonderen Platz im Dorf gefunden.

Deuten. Der Baum markiert die Spitze einer wunderschön angelegten Streuobstwiese, mit Trockenmauer, Insektenhotels und Greifvogelstange.

Neue Streuobstwiese in Dorsten Deuten eingeweiht

Direkt zu Anfang des Lasthausener Weges hat der Heimatverein diese hübsche Idylle entstehen lassen. Dank der großzügigen Unterstützung der Familie Bernhard Heyming, die das Grundstück hierfür kostenlos zur Verfügung stellte, konnte die Wiese am gestrigen Freitag feierlich eingeweiht werden.

Alte und regionale Obstsorten

Die Wiese ist Teil eines Netzwerkes der biologischen Station des Kreis Recklinghausen. Im Zuge des Vital-Projektes Hohe Mark gibt es bereits Streuobstwiesen in sieben verschiedenen Gemeinden, teilte Georg Tenger, der Leiter der biologischen Station Recklinghausen mit. Alte regionale Obstsorten wie beispielsweise der Dülmener Rosenapfel sollen auf den heimischen Streuobstwiesen angepflanzt werden.

Neue Streuobstwiese in Dorsten Deuten eingeweiht

Wünschenswert sei außerdem eine Bindung zu Schule und/oder Kindergarten, da der Bildungsgedanke ebenfalls im Vordergrund steht. Kinder- und Erwachsenengruppen können die Wiese besuchen können und zum gemeinsamen Ernten und Saftpressen in der biologischen Station kommen.

Neue Streuobstwiese in Dorsten Deuten eingeweiht

Bürgermeister Tobias Stockhoff war ebenfalls dabei, um den Stadtteilbaum, eine Gold-Parmäne, anzugießen. Wir erinnern uns: Im vergangenen Jahr fand der Sternlauf zur Stadtkrone statt und alle Dorstener Ortsteile bekamen ein Baumpärchen. Je einer steht im Bürgerpark Maria Lindenhof und das Gegenstück im jeweiligen Stadtteil. So wird ein schönes Zeichen für die Verbundenheit der Ortsteile mit der Stadt Dorsten gesetzt.

Neue Streuobstwiese in Dorsten Deuten eingeweiht

Mit Wacholderschnaps begossen

Gemeinsam mit der ersten Vorsitzenden Julia Brathe und dem amtierenden Schützenkönigspaar wurde Deutens Baum mit frischem Wasser und guten Wacholderschnaps begossen und willkommen geheißen. Anschließend ließ es sich der Bürgermeister nicht nehmen, eigenhändig einige Hauswurze in die Trockensteinmauer zu setzen. Trotz des ungemütlichen Wetters waren zahlreiche Deutener vor Ort und ließen den Tag bei Kaffee, selbstgebackenen Apfelkuchen und einigen Kaltgetränken gemütlich ausklingen.

von: Melanie Brömmelhaus

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