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Probefahrt mit Rollfietse bestanden

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Die Lebenshilfe Lembeck hat eine neue E-Rollfitze – Bürgermeister machte Probefahrt.

LEMBECK. Da freute sich Elmar Reimann wie Bolle. Er durfte am Donnerstagmittag eine erste Probefahrt mit der neuen E-Rollflitze der Lebenshilfe Lembeck machen. Und dann noch mit Bürgermeister Stockhoff als persönlicher Chauffeur, wurde er ´ums Eck` kutschiert.

Bürgermeister Stockhoff und Elmar Reimann
Probefahrt mit Bravour bestanden. Bürgermeister Stockhoff und Elmar Reimann machten eine Testfahrt ums Eck.

Seit Dezember 2017 ist die Lebenshilfe Lembeck im Besitz einer neuen Rollflitze. Gestiftet wurde dieses 8000 Euro teure mobile E-Bike zu 65 Prozent von NRW-Vital. „Ohne die Unterstützung von NRW-Vital wäre die Anschaffung nicht möglich gewesen“, so Tobias Stockhoff. Die restlichen Kosten von 35 Prozent teilt sich die Stadt mit der Lebenshilfe.
Mobil unterwegs sein, sich fahren lassen mit der E-Rollfietse beutetet auch größere Mobilität für Menschen mit Handicap und dies sei wichtig, so Antonius von Hebel, Leiter der Lebenshilfe Dorsten.

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Antonius v. Hebel, Leiter der Lebenshilfe Lembeck, Hans Rommeswinkel, Stadt Dorsten, Bürgermeister Tobias Stockhoff und Ludger Cirkel Vorsitzender der Lebenshilfe Dorsten, übergaben offiziell die E-Rollfietse in Lembeck (v.r.).

Ein weiterer Grund für diese lohnende Anschaffung sei auch, dass mittlerweile viele Bewohner auf Rollator und Rollstuhl angewiesen seien. „Dies ist ein kleiner Baustein, um damit auch die Kommunikation zwischen zwei Personen zu fördern. Eine Herausforderung auch für Ehrenamtliche die Lust haben, mal mit den Bewohnern eine Spritztour ins Grüne zu machen“, so Bürgermeister Stockhoff.

30 km/h 

Viel treten muss niemand, denn nicht nur, dass die Gemeinde gute ausgearbeitete Fahrradwege hat, besitzt die Rollflitze einen Motor, der es in sich hat. „30 Km/h könnten mit eigener Leistung möglich sein“, so Hans Rommeswinkel von der Stadt Dorsten.
Die E-Rollflitze in Lembeck ist ein Pilotprojekt und wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Raesfeld und dem Naturpark Hohe – Mark ins Leben gerufen.

Barrierefrei

In sieben Einrichtungen in der Region stehen verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung. Damit können Senioren und Menschen mit Handicap barrierefrei die Region erkunden.

Besonders rund um den Tiergarten von Schloss Raesfeld und am Schloss selber, wurden im vergangenen Jahr Wege und Brücken behindertengerecht umgestaltet.

Wer Lust hat, ehrenamtliche Ausfahrten mit den Bewohnern der Lebenshilfe zu machen, kann sich gerne bei der Hausleitung melden. Vorab gibt es für Fahranfänger allerdings noch einen gründlichen Einführungskurs für die neue Rollflitze.
Petra Bosse

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