Bürgerpark soll sicherer werden – Kontrollen und Informationen: Besucher sollen sich im Bürgerpark Maria Lindenhof auch nachts sicher fühlen können
Dorsten (pd). Nach Überfall auf junges Paar: Stadt und Polizei wollen verstärkt kontrollieren und informieren. Vor allem nachts soll es dort mehr Sicherheit für Bürger*innen geben
Ein brutaler nächtlicher Überfall in der vergangenen Woche hat für viel Aufregung und öffentliche Diskussionen gesorgt. Bislang noch unbekannte jugendliche Täter hatten ein junges Paar im Bürgerpark Maria Lindenhof angegriffen.
Jetzt reagiert auch die Stadt auf den Vorfall. In enger Abstimmung mit Polizei und Bürgerverein sollen „kurzfristig Kontrollen auch in den Abend- und Nachtstunden beginnen“, damit sich Besucher dort „auch nachts sicherer fühlen können“, heißt es in einer Stellungnahme.
Schilder und Handzettel
Außerdem will die Stadt mit Schildern und Handzetteln verstärkt über die Nutzungsbedingungen und Regeln im Park informieren. Dabei gehe es zum Beispiel um „Lärmvermeidung, keine Beschädigungen, Müll einsammeln und mitnehmen“, so die Stadt. Bei Verstößen sollen vermehrt Bußgeldverfahren eingeleitet werden.
Vorfälle wie der in der vergangenen Woche ließen sich aber „leider nicht vollständig wegkontrollieren“. Eine 100-prozentigen Sicherheit sei nicht zu erreichen, weil entsprechend notwendige Kontrollmaßnahmen „in einem freiheitlichen Staat auch weder allgemein gewollt noch personell darstellbar“ seien.
Kein gefährlicher Ort
Aus Sicht der Stadt ist der Bürgerpark Maria Lindenhof „nicht grundsätzlich ein gefährlicher Ort“. Der aktuelle Vorfall dort sei der bislang einzig bekannt gewordene gewesen. „Andere Vorfälle, die Anlass für die Polizei waren, ein größeres Areal vermehrt zu bestreifen, haben u.a. unterhalb der Mercaden am Kanal stattgefunden“, so Stadtsprecher Ludger Böhne. Egal wo gelte dies aber „verstärkt, wenn verschiedene Gruppen aufeinandertreffen und insbesondere wenn Alkohol im Spiel ist“.
Die Stadt ruft auch die Bürger*innen zur Mithilfe auf: „Wer eine Straftat beobachtet oder Hilfe benötigt, sollte in jedem Fall den Polizeiruf 110 anrufen.“




























