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Caritas kauft Dorstener Franziskaner-Kloster und Kirche

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Foto: Deutsche Franziskanerprovinz

Deutsche Franziskanerprovinz verkauft Dorstener Kloster und Kirche an die Caritas

Dorsten. Franziskaner bleiben in Dorsten. Der Kaufvertrag wurde am 5. Mai in Dorsten unterzeichnet. Die Verhandlungen zwischen der Franziskanerprovinz und der Caritas geschahen in enger Abstimmung mit der Stadt Dorsten.

„Für uns als Deutsche Franziskanerprovinz ist das Kloster Dorsten mitten in der Innenstadt ein wichtiger Lebensort gerade für ältere Brüder. Darum wollen wir diesen Standort erhalten und in Dorsten bleiben. Das Klostergebäude, einschließlich der Kirche und den Ladenflächen im Erdgeschoss haben wir an den Caritasverband Dorsten verkauft.“, so P. Cornelius Bohl ofm Provinzialminister.

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Franziskaner Koster Dorsten

Im Kloster, welches im Jahr 1977 erbaut wurde, leben derzeit neun Brüder. Auf Dauer werden diese das gesamte Gebäude nicht mehr benötigen. Der Vertrag mit dem Caritasverband sichere jedoch den Wohnraum für die Brüder zu, solange dieser noch gebraucht werde, heißt es in der Mitteilung.

Die Kirche wird auch weiterhin für die Seelsorge zur Verfügung stehen. Die nicht genutzten Räumlichkeiten, vor allem die leerstehenden Ladenflächen, sollen von der Caritas für eigene Zwecke genutzt werden.

P. Cornelius Bohl: „Dieses Nutzungskonzept ermöglicht uns Franziskanern einen Verbleib in Dorsten, auch wenn die Zahl unserer Brüder geringer wird und wir immer wieder Niederlassungen in Deutschland schließen müssen. Durch den Verkauf an die Caritas ist zudem garantiert, dass der gesamte Gebäudekomplex an der Lippestraße künftig für kirchliche und soziale Nutzungen erhalten bleibt. Darum sind wir dem Caritasverband Dorsten und seinem Geschäftsführer Klaus Schrudde für die konstruktiven Gespräche der letzten Monate sehr dankbar“.

Lebendiger Teil der Stadtgesellschaft

Die Verhandlungen zwischen der Franziskanerprovinz und der Caritas geschahen in enger Abstimmung mit der Stadt Dorsten. Bürgermeister Tobias Stockhoff habe laut P. Cornelius Bohl dieses Projekt begrüßt, durch das dieser Ort im Herzen der Stadt dauerhaft als etwas Besonderes erhalten bleibe.

„Die Franziskaner haben seit fast 530 Jahren eine Heimat in Dorsten, und sie sind der Stadt mit der Gründung des Gymnasium Petrinum seit bald 360 Jahren in besonderer Weise verbunden. Wir dürfen für diese kluge Lösung dankbar sein. So bleibt der Orden weiterhin ein sichtbarer und lebendiger Teil unserer Stadtgesellschaft“, so Bürgermeister Stockhoff.

Auch das Bistum sei über den Verkauf des Gebäudes informiert. Zwischen den Franziskanern und der Caritas in Dorsten bestehen schon lange gute nachbarschaftliche Kontakte. Das historische Klostergebäude am Westgraben/Ecke Klosterstraße in unmittelbarer Nähe zum aktuellen Konventsgebäude an der Lippestraße ist bereits seit Jahren Sitz des Caritasverbandes für das Dekanat Dorsten e.V.. Auch im jetzigen Wohngebäude der Brüder hatte die Caritas schon früher einmal Räume angemietet.

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