Es war ein Abend der Superlative für die internationale Leichtathletik – und mittendrin eine Athletin aus Dorsten: Christina Honsel hat beim Diamond-League-Finale in Zürich einmal mehr bewiesen, dass sie längst zur Weltspitze im Hochsprung gehört. Vor der imposanten Kulisse des Züricher Opernhauses meisterte die 28-Jährige vom TV Wattenscheid 01 1,97 Meter und belegte damit Rang fünf in einem der stärksten Hochsprung-Wettkämpfe der Geschichte.
„Mit 1,97 Metern Fünfte zu werden, ist ein bisschen verrückt“, bilanzierte Honsel nach dem Wettkampf gegenüber dem Portal leichtathletik.de. „Ich bin aber sehr happy mit der Höhe und auch mit dem fünften Platz in meinem ersten Diamond-League-Finale. Der Wettkampf war einfach der Wahnsinn. Es war total cool, vor dem Opernhaus zu springen.“
Dass die gebürtige Dorstenerin aktuell in Topform ist, hatte sie bereits Mitte August in Heilbronn unter Beweis gestellt, als sie erstmals die magische Zwei-Meter-Marke überwand. Auch in Zürich war diese Höhe zum Greifen nah – knapp scheiterte Honsel im dritten Versuch. Erst zweimal ist sie in ihrer Karriere höher gesprungen, zuletzt bei ihrer Hallen-Bestleistung im Februar 2023.
Die Konkurrenz in Zürich war allerdings übermächtig: Gleich vier Athletinnen überquerten die Zwei-Meter-Marke, angeführt von der australischen Hallen-Weltmeisterin Nicola Olyslagers (2,04 m), die sich den Sieg und die Diamond-League-Trophäe sicherte. Auch Weltrekordlerin Yaroslava Mahuchikh (Ukraine) sowie Yuliya Levchenko (Ukraine) und Morgan Lake (Großbritannien, nationaler Rekord) sprangen über 2,00 Meter.
Für Christina Honsel bedeutet der fünfte Platz dennoch einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere. Erst vor einer Woche hatte sie beim Diamond-League-Meeting in Lausanne bei schwierigen Bedingungen den Sieg geteilt. Nun bestätigte sie eindrucksvoll ihre Stellung in der Weltelite.




























