Gottesdienst der heiligen Barbara im Tisa-Haus. Der 4. Dezember der Barbaratag, ist der Gedenktag der heiligen Barbara.
Die Hl. Barbara gehört zu den 14 Nothelfern und wird angerufen bei Gewitter, Feuer, Pest, Fieber sowie gegen plötzlichen Tod.
Den Tag der Heiligen Barbara nimmt der Vorsitzende der Tisa-Stiftung Lambert Lütkenhorst zum Anlass, um am Samstag, 3. Dezember 2022, dem Vorabend zum 2. Adventssonntag, um 17.00 Uhr im Tisa-Archiv, Fürst Leopold Allee 65, 46284 Dorsten, gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern. Dazu sind alle Interessierte recht herzlich eingeladen.
Mahnwache
Lambert Lütkenhorst könne sich, wie er sagt, noch gut an die Mahnwache an der Zeche „Fürst Leopold“ erinnern. Damals traf Tisa am 1. Februar 1997 an der von den Bergleuten gehaltenen Mahnwache den damaligen Ministerpräsidenten von NRW Johannes Rau, der sie nur „die heilige Barbara des Reviers“ nannte.

Schutzpatronin der Bergleute
Die Bergleute haben die Hl. Barbara zu ihrer Schutzpatronin ernannt. Sie ist mit ihrem Glaubenszeugnis zu einem Hoffnungszeichen geworden, das Licht in diese dunklen Tage bringt. Die Knappen im Bergwerk erhielten am Barbaratag das vor Unheil schützende „Barbaralicht“.
Tisa von der Schulenburg war dem Bergbau besonders verbunden. Davon zeugen viele Werke, die in ihrer Zeit in Durham und in der Zechen des Ruhrgebiets entstanden sind.
Programm
Gestaltet wir der Gottesdienst von Pfarrer August Hüsing und Diakon Thomas Pyschny. Die musikalische Gestaltung- natürlich auch mit dem Lied der Bergleute übernimmt das Blasorchester St. Marien.
Ab 16.00 Uhr sind alle TeilnehmerInnen zu einer Führung im Tisa Archiv eingeladen.
Als Vorsitzender der Stiftung wird Lambert Lütkenhorst die Ausstellung zum Leben der Bergleute in Durham/England und die Fotoausstellung zur Erinnerung an die Mahnwache der Bergleute vor 25 Jahren erläutern.
Einige Originalelemente des Tisa Brunnens werden in der Ausstellung zu sehen. Und ein Blick in das Archiv lohne sich ebenfalls, so der Vorsitzenden Lütkenhorst.




























