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Samstag, Juni 15, 2024
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Der TSZ Royal Wulfen tanzte wieder

Veröffentlicht am

Am vergangenen Wochenende ging es für die JMD-Szene in Waltrop und Dülmen hoch her. Am Samstag startete die Landesliga II in Dülmen sowie die Verbandsliga II in Waltrop. Ebenfalls in Dülmen folgte am Sonntagnachmittag die Oberliga II West des Jazz- and Modern Dance.

Formation Movimiento

Zum Auftakt der Landesliga II West startete – erstmals unter diesem Namen – die Formation „Movimiento“ des TSZ Royal Wulfen. Unter der Leitung von Theresa Wübbelt hatten die sieben Mädchen im Alter von 14 bis 18 Jahren seit dem Sommer an ihrer Choreographie zu „Chiron“ von Jo Blankenburg gearbeitet. Mit dem Ziel „großes Finale“, startete die Mannschaft am Samstag beim DJK Dülmen als sechste von zehn Formationen. Mit einer etwas unsynchronen und zurückhaltenden Präsentation gelang der Einzug ins Finale beim ersten Turnier leider nicht. Obwohl der zweite Durchgang, laut Trainerin Theresa Wübbelt „gut, synchroner und ausdruckstärker“ war, reichte es letztlich mit der Wertung 99899 nur für den dritten Platz im kleinen Finale und damit insgesamt für den neunten Platz. Innerhalb der nächsten zwei Wochen wollen „Movimiento“ beim Training noch einmal Vollgas geben, um dann beim nächsten Turnier mit Theresa Wübbelts Worten „neu anzugreifen“.

Formation Emosie

Kurz danach fiel im etwa 30 km weit entfernten Waltrop der Startschuss für die Verbandsliga II. Da beim zweiten Turnier schon in etwa abzuschätzen war, wer wo in der Tabelle rangierte, reiste „Emosie“ mit einem ehrgeizigen Ziel im Gepäck an: Den größten Pokal, das höchste Treppchen oder kurz den ersten Platz, galt es zu erreichen. Die sieben Mädels im Alter von 13 – 15 Jahren treten 2017 erstmals in der Hauptgruppe an und platzierten sich bereits zu Saisonbeginn auf dem zweiten Platz. Mit einem soliden, aber noch verbesserungsfähigen ersten Durchgang tanzte sich „Emosie“ problemlos in ein großes Finale mit sieben von elf Formationen. Was in der Vorrunde eventuell noch gefehlt hatte, packte die Formation von Trainerin Julia Tenhagen im Finale noch oben drauf. Mit einem fantastischen Auftritt zeigte die Wulfener Formation Präzision, gute Technik und vor allem Ausdrucksstärke. Trotz sieben mehr als zufriedener Tänzerinnen, war das Wertungsgericht geteilter Meinung. Mit der Wertung 62121 alleine, kann eine Mannschaft wenig anfangen. Werden dann jedoch die Wertungen der anderen Gruppen gezeigt und wird dann klar, dass sich auch hier das Wertungsgericht uneins ist, dann kann die Folge 62121 lautes Jubelgeschrei bei einer überglücklichen Wulfener Formation auslösen. „Emosie“ ertanzte sich in Waltrop den ersten Platz. Doch damit nicht genug, da „Firework“ aus Haltern (vormals erstplatzierte) den dritten Platz belegte, residieren die Wulfener vorerst alleine auf Platz eins der Gesamttabelle. Ein perfekter Tag für „Emosie“, der selbstverständlich gebührend gefeiert wurde. Bei all der Freude jedoch, vergaß Trainerin Julia Tenhagen nicht, dass noch zwei Turniere der Verbandsliga folgen und somit noch nichts entschieden ist. Bis zum dritten Turnier in zwei Monaten wird sich die Mannschaft deshalb nicht auf ihrem Erfolg ausruhen, sondern weiter im Training alles geben.

Formation Maju

Die ältesten des TSZ, die Formation „maju“, startete am Sonntag ebenfalls zum zweiten Saisonturnier in Dülmen. Mit einem guten vierten Platz beim ersten Turnier konnte sich „maju“ einen Platz im vorderen Mittelfeld sichern. In der Hoffnung, dieses Ergebnis noch etwas auszubauen, hatten die vierzehn Tänzerinnen zusammen mit Trainerin Martina Buschmann in den letzten zwei Wochen noch einmal an den wichtigsten Stellen gefeilt. Trotz harter Arbeit war beim Turnier wohl „der Wurm drin“. Kleinigkeiten summierten sich zu zwei insgesamt nicht schlechten, aber doch etwas wackeligen Durchgängen. Eine deutliche Verbesserung der Ausdruckstärke vom ersten zum zweiten Durchgang zeigte sich in der finalen offenen Wertung leider nicht. „Maju“ hatte sich zwar mit der 24554 in den Einzelwertungen gesteigert, belegte aber aufgrund des Majoritätensystems am Sonntag „nur“ den fünften Platz. Mit einem guten Ergebnis im vorderen Mittelfeld einer starken Oberliga II platzierten sich die Wulfener hinter „Hot Steps“ (Warendorf), „La Vida“ (Halle) und „Mirage“ aus Voerde.
Auch die Formation um Martina Buschmann will sich nicht auf Ihrem Platz ausruhen, sondern beim nächsten Turnier in Voerde (02.04.) die volle Leistung abrufen.

Fotos und Text: TSZ Royal Wulfen

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