Die AfD gefällt sich in der Opferrolle

Zum wiederholten Male habe sich der Stadtverband der AfD darüber beschwert, dass zahlreiche Plakate im gesamten Stadtgebiet zerstört wurden.

Dazu teilt der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen mit, dass das Beschädigen von Wahlplakaten eine Straftat und daher nicht zu tolerieren seien – auch wenn die Sprüche auf den Plakaten der AfD für Demokrat*innen kaum zu ertragen sind.

Darüber hinaus sollten aber auch Medien und Öffentlichkeit nicht vorschnell auf die seit Jahren immer gleichen Klagen der AfD eingehen. Kim Wiesweg, Sprecherin des Ortsbandes: „Plakate gehen auch bei anderen Parteien kaputt – sei es aufgrund der Witterung oder aufgrund von Vandalismus. Gerade die umweltschädlichen Hohlkammerplakate, welche von der AfD und anderen Parteien in Dorsten verwendet werden, halten den wechselnden Wetterlagen im Frühjahr oft nicht stand“.

Nicht nur die AfD, sondern auch weitere Parteien in Dorsten werden das mutwillige Zerstören von Plakaten in wechselndem Umfang erlebt haben. „Insofern sollte man bei den Beschwerden der AfD vorsichtig sein – solche Bericht werden im Übrigen auch gerne einmal erfunden oder ausgeschmückt, um es sich in der bei der AfD beliebten Opferrolle bequem zu machen“, so Wiesweg.

Vorheriger Artikel14.700 Kinder aus der Ukraine an Schulen in NRW
Nächster ArtikelWarnstreik in städtischen Kitas am Mittwoch
Celawie alias Petra Bosse. Seit über 30 Jahren arbeite ich als Freelancerin. Die Nähe und das Interesse für Menschen und ihre Belange und Sorgen im Alltag, aber auch das Alltägliche waren für mich ein Grund dafür, 2008 mit meinem 1. Blog Heimatreport. zu starten. Aus einem Blog wurden drei und heute, als Oma der Bloggerin schreibe ich immer doch das auf, was die Leute mir erzählen, was sie aufregt. Haut- und bürgernah. eMail an: info [at]heimatmedien.de