Es ist schon eine kleine Tradition, dass die Choralschola St. Agatha im Herbst eine Reise unternimmt.
Dorsten (pd). Die Herren waren schon einmal in Italien, in Assisi, aber in diesem Jahr wählten sie gemeinsam Trier als Reiseziel.
In Fahrgemeinschaften von zwei Autos ging es über einen Besuch des Radioteleskops auf dem Effelsberg in die kulturhistorisch so reiche, und zudem älteste Stadt am Rhein. Ob Porta Nigra, Marx-Statur oder die Liebfrauenbasilika (Foto), überall gab es Interessantes zu sehen.

Besonders berührend empfanden die Sänger den Besuch am Grab des Apostels Matthias, der einzige Apostel, der nördlich der Alpen auf deutschem Boden seine Ruhe fand. Denn Gespräche über den Glauben, die Situation der katholischen Kirche heute und Ausblicke auf die Zukunft sind für die Mitglieder der Choralschola von ihrem musikalischen Engagement nicht zu trennen.
Zudem konnten die zwei „Neuen“ die Gruppe besser kennenlernen. Chorleiter Dr. Hans-Jakob Gerlings, Kantor und leitender Kirchenmusiker an St. Agatha, freut sich, dass der Männerchor, der sich der Tradition des gregorianischen Chorals gewidmet hat, mit einer beständigen Zahl gut für die kommenden Jahre aufgestellt ist.
Neue Sänger sind willkommen
Neue Sänger sind natürlich stets willkommen. Interessierten sei gesagt, Geselligkeit kommt nicht zu kurz, wie es an den Abenden in Trier in gemütlicher Runde in urigen Lokalen zelebriert wurde. Natürlich hat der Chor ebenfalls aktiv an einem Hochamt teilgenommen, Monsignore Hans-Wilhelm Ehlen, Domkapitular in Trier und Pfarrer der Liebfrauenbasilika bedankte sich bei den Herren für die schöne musikalische Gestaltung.
Wer in Dorsten die Choralschola hören möchte hat dazu am zweiten Adventsonntag (8.12.) in St. Agatha um 11 Uhr zum Choralamt die nächste Gelegenheit.
Kontakt zur Chorschola [email protected]




























