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Pflegetag 2018: Die Herausforderungen der Pflege anpacken

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Beim Pflegetag 2018 geht es auch um die Versorgung in den Kommunen

(djd). In den letzten Jahren hat sich von Seiten der Gesetzgebung einiges für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Pflege getan, zum Beispiel durch die Pflegestärkungsgesetze I-III und die Vereinheitlichung in der Pflegeausbildung.

Doch das allein genügt noch nicht, um die Versorgung und die Bedürfnisse der Betroffenen in Zukunft sicherzustellen. Dies ist eine Aufgabe, in die sich alle Teile der Gesellschaft einbringen müssen. Vor diesem Hintergrund soll nun auch den Kommunen eine größere Rolle zukommen.

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Beim Deutschen Pflegetag 2018 vom 15. bis 17. März 2018 in Berlin wartet ein umfangreiches Programm mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Fachausstellungen.
Foto: djd/Deutscher Pflegetag/Meike Kenn

Das geht alle an

Pflege ist vielfältig. Sie umfasst die eigenverantwortliche Versorgung der Patienten durch Pfleger und Pflegerinnen, aber auch die Zusammenarbeit mit Familien und Angehörigen, anderen Berufsgruppen, den Kommunen und sozialen Einrichtungen. Es ist ein starkes Miteinander notwendig, um die Herausforderungen der pflegerischen Versorgung zu meistern.

Deshalb steht der Deutsche Pflegetag 2018 im März auch unter dem Motto „Teamarbeit – Pflege interdisziplinär“. Hiermit sind sowohl die verschiedenen Pflegeprofessionen gemeint als auch die Kooperation mit verschiedenen Heilberufen. Unter www.deutscher-pflegetag.de gibt es weitere Informationen zum Programm, Tickets, Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten.

Weniger junge und mehr alte Menschen

Welchen Herausforderungen sie sich dabei konkret zu stellen haben, erklärt Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerates e.V. (DPR): „Es gibt immer weniger junge Menschen und der Anteil an älteren Menschen wird steigen. Durch die hohe Mobilität leben außerdem die verschiedenen Generationen einer Familie oft nicht am selben Ort.“ Aus diesem Grund steige der Bedarf an professionell-pflegerischer Versorgung durch Menschen außerhalb der Familie, ganz besonders in strukturschwachen Regionen.

Neben den beruflich Pflegenden sollen auch pflegende Angehörige besser unterstützt werden, wie der Experte betont, beispielsweise mittels begleitender Angebote wie Familiengesundheitspflege, zugehende Hausbesuche oder zukünftige Community Health Nurses (lokale Gesundheitszentren). Beratung und Unterstützung finden Pflegebedürftige auch bei kommunalen Pflegestützpunkten: Durch diese soll eine wohnortnahe Beratung, Versorgung und Betreuung der Pflegebedürftigen gewährleistet werden.

Das Pflegestärkungsgesetz III, das seit Januar 2017 in Kraft ist, nimmt die Kommunen deshalb besonders in die Pflicht: „Sie müssen hier erweiterte Versorgungsangebote schaffen“, so Franz Wagner. Dafür seien eine gute Analyse und eine darauf aufbauende Planung des Versorgungsbedarfes zentral. Dies ist auch Thema beim – vom DPR gemeinsam mit der Schlüterschen Verlagsgesellschaft ausgerichteten – Deutschen Pflegetag, der vom 15. bis 17. März 2018 in der Station Berlin stattfindet. Hier präsentieren sich verschiedene Beispielprojekte, die sich bereits dieser Aufgabe angenommen haben.

Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerates e.V., will die Probleme angehen und helfen, Lösungen zu finden.
Foto: djd/DPR

Viel Programm beim Deutschen Pflegetag 2018

Der Pflegetag hat aber noch einiges mehr im Programm. Bei der zentralen Branchenveranstaltung für Pflege in Deutschland gibt es verschiedene Workshops, Fachvorträge, Diskussionsrunden sowie eine große Fachausstellung. Sie richtet sich an professionell Pflegende und an branchennahe Aussteller.

Tickets und weitere Informationen erhält man unter www.deutscher-pflegetag.de. Bei dem Kongress treffen sich Spitzenvertreter aus Pflege, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Titelbild: djd/Pixabay

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