Mike Pytlik blickt für uns zurück auf seine Erfahrungen während der Show
Dorsten. Ende April präsentierte Mike Pytlik aus Dorsten in der ZDF-Kochshow „Die Küchenschlacht“ bei Sternekoch Nelson Müller sein „Leibgericht“. Das war die Aufgabenstellung für das erste Aufeinandertreffen der sechs Kandidaten. Bereits vor Jahren hatte sich der begeisterte Hobbykoch für eine Teilnahme an der Show beworben. Deshalb war er über die Einladung ebenso überrascht wie erfreut.
- Probekochen im Vorfeld
- Das Rezept für das Finale kam von Nelson Müller
- Corona beeinflusste Dreharbeiten
- Unglückliche Bewertung
- 25.000 € für den Gesamtsieger
Optimal vorbereitet auf „Die Küchenschlacht“
Als Unternehmer und Inhaber der Firma L(aser) & P(yro) Licht und Tontechnik ist Mike Pytlik kein Freund von halben Sachen, darum nutzte er die verbleibende Zeit für eine optimale Vorbereitung. Probekochen gehörte ebenso dazu wie ein Fotoshooting der fertigen Gerichte. Das Ergebnis schickte der Dorstener an die ZDF-Redaktion.
Die Reihenfolge der Gerichte ist bekannt. Nach dem Leibgericht am Montag folgen dienstags eine Vorspeise und mittwochs ein Hauptgericht. Zum Abschluss müssen zwei Gerichte des jeweils moderierenden Kochs nachgekocht werden. Da diese den Teilnehmern bereits im Vorfeld mitgeteilt werden, konnte sich der Dorstener Hobbykoch auch darauf frühzeitig einstellen.
„Das war ganz schön aufwendig“, erinnert er sich an diese Phase. Auch an die lockere Atmosphäre im Team denkt er gerne zurück. Viel unternehmen konnte man zwar nicht, da die Teilnehmer nach dem Corona-Test die Zeit im Hotel verbringen mussten. Das tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch.
Ärgerliche Bewertung, aber schöne Erfahrung
Was Mike Pytlik allerdings immer noch unangenehm aufstößt, ist seine Bewertung gleich beim Auftaktkochen. „Die letztendlich ausgestrahlte Sendung ist subjektiv zusammengeschnitten“, zieht er nach seinem frühen Ausscheiden Bilanz.
„Allein die Statements des Jurors zu den verschiedenen Gerichten nehmen eine gute halbe Stunde in Anspruch. Da ist es kaum verwunderlich, dass mein Essen nicht mehr die optimale Temperatur hatte.“ Genau das aber gehörte zu den Kritikpunkten von Juror Christoph Rüffer.
Auch der Garpunkt eines der beiden Fleischstücke, einmal medium rare und einmal englisch, kam nicht gut an. Darüber zeigt sich Mike Pytlik besonders erstaunt: „Immerhin ging es darum, mein Leibgericht zu kochen. Da sollte sich auch der Garpunkt natürlich nach meinem persönlichen Geschmack richten. Bei anderen Kandidatinnen war der Juror nicht so kritisch.“
Auch wenn er die Teilnahme an der Kochshow mittlerweile für eine schöne Erfahrung hält, wirklich verstehen kann er die Juryentscheidung bis heute nicht.




























