Der Kreis Recklinghausen bekommt einen neuen Kreisdirektor. Mit großer Mehrheit wählte der Kreistag den Jobcenter-Leiter Dominik Schad für acht Jahre zum allgemeinen Vertreter des Landrates.
In geheimer Wahl votierten am Montag 52 Kreistagsmitglieder für Schad. Zwei enthielten sich, es gab eine Nein-Stimme und 13 Stimmen gingen an den noch amtierenden Kreisdirektor Roland Butz.
Dominik Schad folgt damit ab dem 1. Juli 2023 auf Butz, der den Posten des Kreisdirektors seit 2007 innehatte. Als Kreisdirektor ist Schad als kommunaler Wahlbeamter gleichzeitig der vom Kreistag bestellte Kämmerer des Kreises Recklinghausen.
Waltroper ist seit 2010 beim Kreis tätig
Dominik Schad kommt aus Waltrop und ist bereits seit 2010 beim Kreis Recklinghausen. Nach seinem Studium der Sozialwissenschaften arbeitete er unter anderem bei der Stadt Herten, bevor er 2010 als Büroleiter des Landrats zum Kreis Recklinghausen wechselte.
Seit 2015 ist er im Jobcenter Kreis Recklinghausen tätig. Hier wirkte Schad zunächst als Projektverantwortlicher, dann als Fachdienstleiter für Personal und Organisation. Seit mittlerweile sechs Jahren ist er Fachbereichsleiter und somit Kopf des Jobcenters. Unter anderem leitete er zuletzt den Krisenstab „Ukraine“ und ist Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft NRW. Neben seiner Arbeit beim Kreis Recklinghausen ist er außerdem als Referent für Changemanagement und Verwaltungsdigitalisierung beim Studieninstitut Westfalen-Lippe und beim Institut für Kooperative Systems tätig.




























