Buch „Dorsten – Eine Zeitreise“ erzählt in rund 30 Beiträgen Stadtgeschichte

Dorsten (pd). Dorsten – Eine Zeitreise ist der Titel des Buches, das auf fast 770 Jahre Dorstener Stadtgeschichte zurückblickt. Die Leser erwartet auf knapp 370 Seiten eine spannende Zeit- und Entdeckungsreise. Rund 30 hochspannende Beiträge bieten allen Interessierten die Möglichkeit, sich mit Dorsten vertraut(er) zu machen.

Gemeinsame Herausgeber des Buchs, das im Verlag für Regionalgeschichte erschienen ist, sind der Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten und das Stadtarchiv Dorsten. Die Auflage beträgt 700 Stück.

Historische Gedächtnis der Stadt

Als Grundlage dienen Faltblätter mit dem Titel „Dorsten einst und jetzt“, die seit über zehn Jahren von verschiedenen Autoren verfasst und veröffentlicht werden. Viele Autoren haben ihre Texte noch einmal überarbeitet, außerdem sind viele neue Texte hinzugekommen. Als verlässliche Quelle dient dabei immer das historische Gedächtnis der Stadt: das Stadtarchiv Dorsten.

Etwa 550 Jahre, also in der längsten Zeit seiner Geschichte, unterstand Dorsten dem Erzbischof von Köln als Landesherrn. Nicht nur davon ist in diesem Buch die Rede, sondern auch von den lange andauernden Beziehungen zwischen Dorsten und Xanten, der napoleonischen Zeit und dem Übergang an Preußen 1815, der Revolution 1848/49 sowie dem Ersten Weltkrieg und seinen Folgen. An den Hexenwahn des 16./17. Jahrhunderts wird ebenso erinnert wie an den „Menschenfresser“ Franz Wahmann, der im ausgehenden 17. Jahrhundert in Dorsten sein Unwesen trieb und zum Tode verurteilt wurde. Abgerundet wird der Band mit einer Zeittafel. 

Martin Köcher stellt das Buch „Dorsten – Eine Zeitreise“ vor.
Foto: Stadt Dorsten

Gegenwart und Zukunft

„Das Buch erzählt nicht die Stadtgeschichte im Sinne einer Chronologie. Es erzählt in rund 30 Beiträgen aus der Stadtgeschichte. Dorsten – Eine Zeitreise ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass Geschichte nicht endet, sondern sich fortsetzt und Schicht für Schicht das Fundament unserer Stadt bildet. Ein Fundament für die Gegenwart und für die Zukunft“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff in seinem Grußwort.

Martin Köcher betont: „Wir haben Wert auf eine gute Lesbarkeit der Texte gelegt, ebenso auf Bilder und Illustrationen, die das geschriebene Wort ergänzen.“ Der Leiter des Stadtarchivs hat ebenfalls zwei Beiträge verfasst. Zum einen die wahre Gruselgeschichte des „Menschenfressers“ Wahmann, zum anderen hat Martin Köcher gemeinsam mit Marion Taube und Dr. Josef Ulfkotte die Geschichte zu Maria Lindenhof aufgearbeitet.  

Erhältlich ist das Buch ab sofort zum Preis von 24 Euro im Stadtarchiv Dorsten, bei der Stadtagentur, bei der Dorstener Zeitung, bei der Buchhandlung König, in der Hauptstelle der Vereinten Volksbank sowie im Online-Shop der Volksbank unter www.vb-shop.de.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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