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Dorsten hat den größten Adventskranz in NRW

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Dorsten hat seit heute mit aller Wahrscheinlichkeit nicht nur den größten, sondern auch den schönsten elektrischen Adventskranz in der Stadt hängen.

Ein Hinkucker für alle Dorstener und Besucher der Stadt, findet Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Die Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt e.V. organisiert seit mehr als 50 Jahren die klassische Weihnachtsbeleuchtung in der Dorstener Einkaufsstadt.
Anfang des Jahres stand nun die weihnachtliche Beleuchtung im Kubus auf dem Platz der Deutschen Einheit zur Erneuerung an. Schon früh zeichnete sich im DIA-Vorstand eine Lichtinstallation ab. Anfragen wurden gestartet und Ideen gesammelt.

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Bei der offiziellen Präsentation am Donnerstagabend waren dabei: Manfred Hürland, Stefanie Dornhege, Thomas Hein, Stefan Lorek, Andreas Körmann, Sybille Eigen, Engelbert Bellendorf und Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Viel Licht

„Und wenn man dann in die Realisierung geht, dann stellt man fest: Das Tannengrün für den Weihnachtsschmuck muss jedes Jahr neu gekauft und angebracht werden. Das alles kostet richtiges Geld und mit dem ganzen Transport und der Unterbringung der großen Menge an Dekorationsmitteln gibt es häufig auch richtige Probleme. Also haben wir und für diesen Adventskranz entschieden und beschlossen, dass der Adventskranz eine technische Gliederung bekommt mit viel Licht“, erklärte Manfred Hürland, Vertreter der DIA, den neuen Lichterkranz.

Gastfreundschaft

Einfach in den Abendstunden den Kranz anschalten und schon können sich täglich in der Adventszeit die Dorstener Bürger an diesem Schmuckstück am Recklinghäuser Tor erfreuen. „Licht deshalb, weil wir auch eine Menge an Menschen, die in  Dorsten vorbei fahren, diesen Kranz sehen und wir sie damit für unsere Stadt begeistern wollen. Der Adventskranz zeigt am Stadttor den vielen Autofahrern und Besuchern die Gastfreundschaft der Dorstener Einkaufsstadt“, so Hürland.

Fördermittel

Bürgermeister Tobias Stockhoff bedankte sich für diese gute Idee bei den Dorstener Kaufleuten. „In der Regel werden Anträge mit 50 % der Gesamtkosten bezuschusst, jährlich können bis zu 50.000 € Fördermittel zur Verfügung gestellt werden. Das Stadtteilbüro in der Gahlener Straße 9 hat die DIA bei der Antragstellung beraten und begleitet. 50 Prozent der Kosten kommen aus Fördermittel,  für die restlichen Kosten haben die  Innenstadtkaufleute für dieses tolle Projekt bereits kräftig in die Tasche gegriffen haben “.

Mittel aus dem Altstadtfond

Zusammen mit der Firma Light-Control wurde dann das Modell eines überdimensionalen Adventskranzes entwickelt. In vielen Besprechungen wurde daran gearbeitet und die Details verfeinert. Nach Kalkulation wurde ein Antrag auf Bewilligung von Mitteln aus dem Altstadtfonds gestellt.

Wir machen MITte

Der Adventskranz im Kubus am Recklinghäuser Tor wurde dann durch die Unterstützung des Altstadtfonds aus dem Innenstadtentwicklungsprojekt „Wir machen MITte“ ermöglicht. Über die Unterstützung aus dem Fonds, der größtenteils aus Mitteln der Städtebauförderung des Bundes und des Landes gespeist wird, hat ein Beirat entschieden, der sich aus Vertretern lokaler zivilgesellschaftlicher, politischer und öffentlicher Akteure zusammensetzt. Der Fonds unterstützt die bürgerschaftliche Arbeit und das Ehrenamt mit einem Schwerpunkt auf die lokale Ökonomie in der Altstadt.

Sieben Meter Durchmesser

Der nun installierte Adventskranz hat einen Durchmesser von etwas über sieben Meter. Mehr als 18 Meter Aluminiumtraverse wurden verbaut.

24 Kerzen, für jeden Adventstag eine Kerze, erzeugen mit neun Lampen für die Kranzbeleuchtung eine weihnachtliche Stimmung.

Damit hat Dorsten sicherlich im weiten Umkreis, wenn nicht sogar in ganz NRW, den größten Adventskranz!

von Petra Bosse

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