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Dorstener Hunde – Erst Stachelhalsband jetzt Familienhund

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Egal ob kalt oder nass – die Hunderunde macht immer Spass!

Wohl aufgrund Urlaub, Wechselschicht oder Rentnerdasein trifft sich die Facebookgruppe „Dorstener Hunderunde – für große und kleine Hunde“ mittlerweile mehrmals die Woche (wir berichteten).

Sie verabreden sich vor- und nachmittags und so manch hart gesottener Zwei- und Vierbeiner läuft auch gerne zwei große Runden am Tag. Dies garantiert Herrchen und Frauchen einen ruhigen Abend mit den manchmal sonst recht quirligen Fellnasen.

Dorstener Hunde Schicksal

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Bestandteil der Familie

Zu denjenigen, die wirklich immer mitlaufen sofern es Familie, Urlaub oder andere Freizeitaktivitäten zulassen, ist der Ruheständler Horst.

Er und seine Lebensgefährtin geben seit über sechs Jahren der Mischlingshündin Lea und seit Juni letzten Jahres Monchi, einem Berner Sennenhund, ein liebevolles zu Hause. Auch hier haben Hunde aus dem Tierschutz seit Jahren Menschen im handumdrehen verzaubert und sind fester Bestandteil einer Familie geworden.

Dorstener Hunde Schicksal

Lea wurde schon im Tierheim geboren, da ihre trächtige Mutter dorthin entsorgt wurde. Heute tobt Lea mit den großen Hunden um die Wette und behauptet sich ebenbürtig.

Stachelhalsband und Schläge

Monchi, ein tapsiger, lustiger, großer Berner Bär musste als Welpe bei einer Familie im Keller leben und wurde nur ab und an von den Kindern zum Spielen auf die Wiese gelassen. Nachdem sie schnell, genug von ihm hatten, kam er zu einem großen, schlanken Mann und erlebte Erziehung mit Stachelhalsband, Schlägen und ohne familiäre Nähe, dies gehörte zu seiner täglichen Normalität.

Dorstener Hunde Schicksal
Der Berner Bär musste als Welpe bei einer Familie im Keller leben

„Monchi ist so ein lieber Kerl, der hat mit niemandem Probleme. Außer, es kommt uns ein großer, schlanker Mann entgegen… Davor hat er anfangs immer noch Angst, die sich aber mittlerweile deutlich gelegt hat, Monchi ist offen für neue Menschen und geht mit unbekannten Situationen mittlerweile sehr souverän um“, erzählt Horst über seinen großen Begleiter.

Dorstener Hunde Schicksal
Zu beiden Hunden sei er über die Organisation „Berner Sennenhunde in Not“ (BSiN) gekommen, da er von ihren Schicksalen auf deren Website gelesen hatte.

Überzeugt sagt er: „Auf jeden Fall ist dieser Verein eine unterstützenswerte Sache. Wir haben nur positive Erfahrungen mit Tierschutz-Tieren und der Unterstützung des BSIN gemacht“.
Die nächsten Runden sind schon in Planung.

von: Denise Müller

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