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Dorstener Schwimminseln sorgen für Aufwertung der Wallanlage

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Gemeinschaftsprojekt punktet mit Tempo, Engagement und ökologischem Nutzen

„Viele Hände, schnelles Ende“

Dass dieser Spruch auch heute noch gilt, zeigte sich beim Projekt „Schwimmende Pflanzinseln auf der Wallanlage“. Die Initiative von Sag Ja zu Dorsten!, beschlossen von der Stadtteilkonferenz Wir machen Altstadt, konnte dank vieler engagierter Partner in Rekordzeit realisiert werden. Ohne die Unterstützung zahlreicher Akteure aus Dorsten wäre die Umsetzung kaum so zügig möglich gewesen.

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Neue Schwimminseln in Dorsten
Foto: Presse

Gemeinschaftlich zum Erfolg

„Unser Ziel war es, die schwimmenden Inseln zur Bierbörse im August auf der Wall- und Grabenanlage präsentieren zu können“, sagte  Harald  Stucken  vom Verkehrsverein Dorsten und Herrlichkeit, der sich an der Finanzierung beteiligte. Dass die Inseln schon zum Feierabendmarkt am Freitagabend echte Hingucker waren, überraschte alle Beteiligten – auch die Volksbank Dorsten als Sponsor einer Insel und die Initiatoren von Sag Ja zu Dorsten!.

In Dorsten kennt eben oft jemand jemanden, der jemanden kennt – und der wiederum helfen kann. So engagierten sich das THW, die Freiwillige Feuerwehr Altstadt, der Hagebaumarkt Dorsten und die Flora Welt. Gemeinsam setzten sie das Projekt am Freitagnachmittag um – Hand in Hand und mit sichtbarem Erfolg.

Ökologische Wirkung

Neben der optischen Aufwertung leisten die bepflanzten Inseln auch einen ökologischen Beitrag. Mit Arten wie Doldigem Wasserfenchel und buntblättriger Molchschwanzpflanze verbessern sie die Wasserqualität und fördern die Artenvielfalt. Sie bieten Lebensraum und Nahrung für Fische, Insekten und andere Wasserorganismen. „Ein wertvoller Beitrag zur biologischen Vielfalt“, schwärmt Jonas Hellerberg von der Flora Welt.

Vorbild für andere Städte?

Alle Beteiligten sind sich einig: Das Projekt könnte Modellcharakter für andere Städte und Gemeinden haben. Gewässer, auf denen Schwimminseln realisiert werden können, gibt es nicht nur in Dorsten. Was es braucht, ist jemand, der die Idee anstößt und koordiniert. Die Dorstener Projektgruppe bietet ihre Erfahrungen gerne zur Nachahmung an.

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