Glosse von Anke: Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.
Parla Italiano?
„Buon giorno, Signora!“ Ja, geht doch! Von Tag zu Tag rutschen die Begrüßungsfloskeln im Urlaubsland Italien flüssiger über unsere gelockerten Zungen. Aber Vorsicht! Beim Mut zur Lücke lauert die Tücke, und die steckt bekanntlich im Detail. Ein, zwei Buchstabendreher – und schon kann es zu nicht unerheblichen Missverständnissen kommen:
Neulich hörte ich von einem Deutschen, der mit seinem auswendig gelernten Sätzchen dem Kellner eigentlich mitteilen wollte, dass er kein Italienisch könne, dafür aber seine Frau. Sein Pech, dass er Moglie (Frau) mit Maglia verwechselte, was übersetzt bedeutet: Ich kann zwar kein Italienisch, wohl aber mein Pullover. Auch wir erzielten in einer Gelateria (Eisdiele) große Heiterkeit: Ausschließlich Schokoladeneis wollten wir bestellen, was mit „Solo cioccolata“ auch sprachlich korrekt gewesen wäre. Doch anstelle des kleinen l in solo rutsche mir ein kleines n hinein. Als alle um uns herum kicherten, bemerkte ich errötend, was ich gerade in einwandfreiem Italienisch gesagt hatte: „Ich bin ein Schokoladeneis.“




























