Zum dritten Mal fand am 25. August die Dorstener Umwelt- und Mobilitätsmesse im Bürgerpark Maria Lindenhof statt. Auch dieses Mal konnten sich die Dorstener auf spannende Zukunftsprojekte und Konzepte zur Nachhaltigkeit freuen. Dieses Mal lag der Fokus auf Mobilitätslösungen, unter anderem Wasserstoff-Fahrräder.
Einer von vielen Akteuren des Aktionstages war erstmals das Deutsche Fahrradmuseum. Eine Ausstellung zur Zweiradgeschichte bot diverse Fahrräder aus verschiedenen Jahrzehnten, angefangen mit der “Laufmaschine” aus dem Jahr 1817. Neben Fahrrädern konnte man auch Plakate, Emaille-Schilder und weiteres Fahrradzubehör betrachten.

Für die kleinen Besucher gab es auch einen Geschicklichkeitstest: In einem kleinen Parcours konnte man verschiedene Fahrradmodelle selber fahren und seinen Grips unter Beweis stellen.
Codieren mit der Nagelmaschine
Ebenfalls dabei war der langjährige Partner ADFC. Sie boten nicht nur wie üblich Fahrradtouren an, sondern stellten eine wichtige Serviceleistung vor. Der ADFC codiert schon seit Langem Fahrräder, um sie gegen Diebstahl zu schützen. Dabei machten sie nun Gebrauch von einer neuen, schnelleren und effizienteren Technik.

„Wir benutzen eine Maschine, welche die Codierung innerhalb von wenigen Sekunden auf das Fahrrad nagelt. Das ist nicht nur zeitsparend, sondern erhöht die Sicherheit des Fahrrads. Die Codierung kann man nur entfernen, indem man den Rahmen des Fahrrads stark beschädigt, was dem Dieb vorm Klauen abschreckt“, erklärte Steffi Kowalzik, ein Mitglied des ADFC.
Eine Alternative zu E-Fahrrädern
Eine spannende Alternative zu E-Rädern sind sogenannte H2-Räder, also Fahrräder, die mit Wasserstoff betrieben werden. Auch auf der Umwelt- und Mobilitätsmesse wurden sie präsentiert. Doch lohnen sich solche Fahrräder mit einem stolzen Preis von 4000 Euro?

Das sagt ein Berater der H2-Bikes: “Man kann ungefähr 150 Kilometer mit vollem Tank fahren. Man kann das Rad an jeder Tankstelle innerhalb weniger Sekunden aufladen, so ein H2-Rad ist also viel zeitsparender. Außerdem ist eine H2-Ladestation meistens im Kauf eines Fahrrads enthalten, es fallen keine Extrakosten auf”.
Über 30 Aussteller bei der Umwelt- und Mobilitätsmesse
Neben dem Deutschen Fahrradmuseum präsentierten rund 30 weitere Aussteller und Akteure aus Dorsten und der Region ihre Angebote. Dazu gehörten unter anderem der ADFC Dorsten, Arndt Energieberatung, die Bahnhofsfamilie Dorsten, die Biologische Station des Kreises Recklinghausen, die Deutsche Alltagshilfe e.V., die Partei „Die PARTEI“, die Dorstener Arbeit, der Entsorgungsbetrieb Dorsten (EBD), die Familienbildungsstätte Dorsten-Marl, die Gesamtschule Wulfen, das Gymnasium Petrinum, Heim & Haus, das Hochwasserkompetenzzentrum (HKC), die Imkerei Möllers, das Klima.Werk (EGLV), der NABU Dorsten, die Firma Obstbaumschnitt, Radsport Bomm, der Radsportclub Dorsten (RSC), die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW), der Seniorenbeirat Dorsten e.V., der Sozialdienst katholischer Frauen Dorsten e.V. (SkF), Sloe Gin, die Stadt Dorsten, die Umwelt AG des Paul-Spiegel-Berufskollegs, die Verbraucherzentrale NRW, der Verkehrsverein Dorsten e.V., die Vestische Straßenbahnen GmbH und die Westenergie AG.

Die Aussteller auf der Umwelt- und Mobilitätsmesse boten Beratungen zu verschiedenen Themen an. Sie luden zu interaktiven Experimenten ein und stellten Fahrzeuge zum Ausprobieren bereit. Zahlreiche Anschauungsobjekte rund um Energie und Umwelt wurden präsentiert, und es gab viele informative Materialien zum Mitnehmen.

Das Bühnenprogramm bot den ganzen Tag über abwechslungsreiche Unterhaltung. Nach der Eröffnung um 11 Uhr durch Bürgermeister Tobias Stockhoff und die Aussteller sorgte das Musiker-Duo „Sloe Gin“ (Werner Althoff und Christopher Wilken) mit stimmungsvoller Livemusik für gute Laune und lud zum Mitsingen ein.




























