Am Donnerstag, 17. September, schaltet Dorsten ab 22 Uhr symbolisch das Licht ab

Dorsten (pd). Die Stadt Dorsten unterstützt in diesem Jahr die Initiative „Paten der Nacht“ und deren Aktion Earth Night, die dazu aufruft, am 17. September ab 22 Uhr Lampen auszuknipsen als Zeichen gegen Lichtverschmutzung und Energieverschwendung.

Die Stadt Dorsten wird selbst einige Lichter ausgehen lassen und ruft zugleich auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Zwar ist allen Beteiligten bewusst, dass es sich um eine symbolische Aktion handelt. Der Klima- und Umweltschutz ist allerdings ein Ziel, dem sich die Stadt Dorsten schon seit vielen Jahren verbunden fühlt.

„Earth Night“ soll Umweltbewusstsein stärken

Dorsten fördert das Radfahren und die Elektromobilität, hat einen Klimaschutzmanager eingestellt und hat aktuell den Wettbewerb „Dorsten lebt Grün“ um ökologisch gestaltete Gärten, Haus- und Fassadenbegrünungen sowie begrünte Balkone ausgeschrieben, um nur einige Beispiele zu nennen. Der Klima- und Umweltschutz gehört damit zu den Zielen, die manchmal auch symbolische Aktionen und „Werbung“ benötigen.

Ziel ist es letztlich, nachhaltig mit Licht umzugehen – nicht nur, um Energie zu sparen, sondern auch zum Schutz nachtaktiver Insekten und Tiere.

Die Stadt Dorsten wird in der „Earth Night“ folgende Lichter ausgehen lassen:

• Das durch seine beleuchtete Kuppel weithin sichtbare Freizeitbad Atlantis stellt in der Earth Night um 22 Uhr auf Notbeleuchtung.
• Die Beleuchtung des Kubus-Bauwerks am Recklinghäuser Tor erlischt um 22 Uhr.

Aufruf an alle Privatleute und Unternehmen

Die Stadt ruft Institutionen, Unternehmen und Privatleute in der Stadt dazu auf, sich der Initiative anzuschließen und ebenfalls Beleuchtungen in der Earth Night am Donnerstag, 17. September, ab 22 Uhr abzuschalten.

Tabu bleiben für die Stadt allerdings alle Lampen an Straßen, Wegen oder Plätzen sowie alle Leuchten, die der Sicherheit dienen. Dort, wo eine Beleuchtung installiert wurde, sollen die Menschen sich auf Straßen und Wegen darauf verlassen können, dass nicht plötzlich in einer ohnehin dunklen Neumond-Nacht um 22 Uhr das Licht ausgeht und sie plötzlich vermeidbaren Gefahren ausgesetzt werden.

Mit der Earth Night möchte die bundesweite ehrenamtlich tätige Initiative „Paten der Nacht“ zur Eindämmung der Lichtverschmutzung beitragen. Für eine Nacht soll der Einsatz künstlicher Beleuchtung auf ein Minimum reduziert werden. Ziel ist es, wenigstens eine dunkle Nacht pro Jahr zu ermöglichen.

Weitere Infos im Internet auf der Seite www.earth-night.info

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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