Womit kann Dorsten bei auswärtigen Gästen punkten? Was macht den Charme von Dorsten aus? Und  was macht unsere Stadt für potentielle Investoren interessant?

Auf diese Fragen lag der Focus der dritten Gesprächsrunde im Stadtmarketingprozess, die dieses mal in Lembeck stattfand. 25 Interessierte hatten sich im Dorfcafe eingefunden, um diesen Prozess mitzutragen.

Sabine Fischer von der Dorstener Stadtinfo gab zunächst einen Rückblick auf die vorangegangenen Gesprächsrunden, bevor Rolf Schneidereit die Moderation des Abends übernahm.

„Was verstehen Sie unter der Marke Dorsten? Was haben Sie damit vor? Wo liegt der Focus?“ Um diese Fragen zu beantworten, hatte das Team des Stadtmarketingprozesses die bisherigen Ergebnisse gebündelt und anschaulich auf den vorbereiteten Gruppentischen ausgelegt.

Nun ging darum, diese weiter zu filtern und zu vertiefen. „Was macht Dorsten aus? Was ist das Pfund?“, fragte Schneidereit. An Gruppentischen sollte je aus Sicht von Besuchern, Neubürgern, Bewohnern und Investoren das Herzstück von Dorsten heraus geschält werden. Und so entstand an den Tischen eine lebhafte Gruppenarbeit, die durch das Rollieren der Teilnehmer noch intensiviert wurde.

Die Ergebnisse der drei Gesprächsrunden bilden den Grundstock für die weitere Entwicklung. Unterstützt von drei Projektgruppen der Ruhruniversität Bochum und der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen werden diese ausgewertet und weiter bearbeitet. Außerdem folgen diverse Workshops, Bürgerbefragungen und Interviews mit Vereinen und Gruppierungen.

Also ein bürgerschaftlich getragenes Stadtmarketing, unterstützt und ausgearbeitet durch die breite Bürgerschaft.

Denn, wie Sabine Fischer treffend formulierte:

„Eine nachhaltige Marke kann nur dann entstehen, wenn Sie an deren Gestaltung aktiv mitwirken und zu Botschaftern Dorstens werden!“

Text und Fotos: Melanie Brömmelhaus

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.