20 Interessierte kamen zur Auftaktveranstaltung
Die erste von drei geplanten Auftaktveranstaltungen, an deren Ende eine „Marke“ für Dorsten stehen soll, fand gestern Abend im LEO statt.
Dorsten. Das Stadtmarketingprojekt kommt ins Rollen und erste Ideen wurden gesammelt. Besondere Charakterzüge der Stadt soll zu einer Marke zusammengefasst werden.
Eingeladen waren zur Auftaktveranstaltung alle interessierten Bürger der Stadt, die sich gerne aktiv an dieser Findungsphase beteiligen möchten. Begrüßen konnten Bürgermeister Tobias Stockhoff und Sabine Fischer, Leiterin der Stadtagentur Dorsten, gut 20 interessierte Dorstener Bürger.
Eine gemeinsame Marke für Dorsten herauszukristallisieren, stand im Fokus beim ersten Treffen. Die auf Dorsten zugeschnittene Marke soll den dörflichen Norden, die Mitte mit dem Creativquartier und den Kolonien, als auch den Süden mit ihrer mittelalterlichen Geschichte ansprechen.

Um das zu erarbeiten, sollte nicht etwa eine Werbeagentur als Dienstleister beauftragt werden, sondern der Prozess soll von der Bürgerschaft getragen werden. „Von unten hoch, statt von oben vorgegeben“, nannte Moderator Rolf Schneidereit diese basisorientierte Arbeit und betonte, dass das Ergebnis einer solchen Arbeit sehr viel tragfähiger sei als etwas von außen aufgesetztes.
Wer glaubte, man werde den Abend mit Vorträgen, Statistiken und Meinungsumfragen voll bombardiert, sah sich getäuscht, denn Interaktion stand im Vordergrund:

Nach einer kurzen Einführung rief Rolf Schneidereit zur Eigeninitiative der Teilnehmer auf. Schnell waren die Stühle zur Seite gestellt, und jeder begann bewusst ein Gespräch mit einem bisher Fremden.
Thema: Was muss passieren, damit ich aus Dorsten wegziehe?
Durch die kurze Gesprächsphase lockerte sich die Stimmung deutlich unter den Teilnehmern auf. Die folgende Aufgabe wurde deshalb mit viel Energie und Spaß bearbeitet.
Hierbei galt es, Stichpunkte zu notieren, was jedem an Dorsten besonders gut gefällt. Am Ende wurden die Stichpunkte zu Themenfeldern gebündelt und auf Plakaten zu gesammelt.

Schnell kristallisierte sich heraus, dass die grüne Landschaft, die Lage der Stadt am Wasser, die Gemeinschaft der Vereine, der florierende Markt und die gute Lage zwischen dem Münsterland und dem Ruhrgebiet die Dinge waren, den Teilnehmern am besten gefielen.
Ebenfalls sollte Dorsten noch aus einer anderen Perspektive betrachtet werden. Fiktiv und rückblickend aus dem Jahr 2029. Die Eindrücke wurden anschließend interaktiv erarbeitet und ausgewertet mit dem Ergebnis, was sich wohl viele Dorstener von und für ihre Stadt wünschen.
Aus all diesen gesammelten Ergebnissen gilt es nun, eine Ideensammlung und ein Konzept für den nächsten Stadtmarketingtermin zu erstellen.
Felix Brömmelhaus, Karin Janowitz, Bärbel Richter und Oliver Jahnich erklärten sich spontan bereit, Sabine Fischer zu unterstützen und die bisher gesammelten Ideen und Themenfelder weiter zu bearbeiten und zu priorisieren.

So wird bei den folgenden Veranstaltung der nächste Schritt auf dem Weg zu einer „Marke“ weiter verfolgt werden, mit der sich alle Dorstener identifizieren können.
Interessierte Bürger*innen sind herzlich eingeladen, an diesen Terminen mitzuwirken!
Folgende Termine stehen noch an:
- Mo, 29.04.19, 17.00 Gemeindezentrum St. Agatha, An der Vehme 3, 46282 Dorsten
- Do, 16.05.19, 17:00 Uhr, Lembeck Domcafe, Bodelschwingweg 12, 46286 Dorsten
Text und Foto: Melanie Brömmelhaus




























