Hannah (14) war für einen Tag zum Praktikum bei Dorsten-Online. Für uns machte sie sich auf eine interessante Entdeckungstour durch die Hervester Zechensiedlung.

In Hervest gibt es einen interessanten Ort: „Die Gartenstadt“. Es ist ein Stadtteil, in dem die Bergleute lebten. Hier konnten sie ein bisschen Erholung von dem anstrengenden Leben in der Zeche bekommen. Durch eine gute Wohnsituation sollte ein Anreiz zur Arbeit geschaffen werden. Die meisten Häuser, in denen die Bergleute mit ihrer Familie lebten, hatten einen Garten, damit sich die Familien selbst versorgen konnten. Nach der Schließung der Zeche im Jahr 2001, wohnen dort großenteils keine Bergleute mehr.
Angenehmes Wohnen für die Bergleute
Wenn man heute durch die Gartenstadt geht, kann man noch viel Sehenswertes entdecken. Anstatt in Mietkasernen, in denen die Bergleute eng mit anderen zusammenleben mussten, bekamen sie Häuser in der Gartenstadt. Dort war ihnen ein angenehmeres Leben möglich.
Die Häuser sind sehr unterschiedlich gebaut, aber die meisten haben einen Garten. Diese Gärten wurden benutzt, damit jeder sein eigenes Essen anbauen und Tiere gehalten werden konnten. So mussten die Menschen nur wenig kaufen, da sie fast alles vor Ort hatten. In diesem Viertel gab es auch Plätze, wo sich die Bewohner treffen konnten um ein bisschen zu reden. Der „Glück Auf Imbiss“ ist ein Beispiel dafür.
Alle Gebäude und Plätze der Gartenstadt gehörten der Zeche, so hatten sie das Leben dort teilweise unter Kontrolle.
Man kann auch heute noch einen Einblick in das damalige Leben bekommen, da die Gartenstadt unter Denkmalschutz ist. So kann man zum Beispiel in ein Haus hineinschauen, das noch wie früher eingerichtet ist. Auch die alten Gebäude haben sich kaum verändert.




























