Bürgermeister Tobias Stockhoff wendet sich mit wichtigen und ernstzunehmenden Worten an die Bevölkerung in Dorsten. Die steigenden Zahlen wachsen in einem kurzen Zeitraum exorbitant.

Bürgermeister Stockhoff: „Ich weiß, dass ich mich auf Sie verlassen kann“. Dorstenerinnen und Dorstener werden gebeten, weiterhin auf Verstand und Solidarität zu setzen.

Ein Blick auf die Zahlen genügt, um zu wissen, dass die Fallzahlen in der Corona-Pandemie auch in Dorsten weiterhin hoch sind. Der Inzidenzwert liegt an diesem Freitag bei 259. Zum Vergleich: Vor zwei Wochen lag der Wert, der zeigt, wie viele Menschen sich über einen gewissen Zeitraum mit dem Corona-Virus infiziert haben, bei 144. 19 Neuinfektionen sind am Freitag in Dorsten gemeldet worden.

Wir sollen der Pandemie weiterhin mit „Verstand und Solidarität begegnen

Bürgermeister Tobias Stockhoff hat sich kurz vor dem Wochenende per Video erneut an die rund 76.000 Dorstenerinnen und Dorstener gewandt. Er bittet eindringlich darum, der Pandemie auch weiterhin „mit Verstand und Solidarität“ zu begegnen. Dem Bürgermeister ist bewusst, dass das Thema Corona-Pandemie längst den Alltag bestimmt und nach nun schon fast zwei Jahren an vielen, vielen Stellen überaus belastend ist. „Es gibt immer wieder neue Regeln und Verordnungen. Manchmal sind sie kompliziert und manchmal sind sie auch eine echte mentale und psychische Belastung“, sagt er und ergänzt: „Ich weiß aber, dass ich mich auf Sie, auf die Dorstenerinnen und Dorstener, verlassen kann.“

Bürgermeister Tobias Stockhoff spricht über die aktuelle Entwicklung in der Corona-Pandemie und bittet die Bürgerinnen und Bürger weiterhin um Verstand und Solidarität: https://youtu.be/T-O6mYi5MtA.  Quelle: Stadt Dorsten

Seit Beginn der Pandemie, sagt Tobias Stockhoff mit Stolz, haben Institutionen wie Schulen, Kindergärten, das Krankenhaus, Arztpraxen, Altenpflegedienste, Altenpflegeeinrichtungen, Unternehmen, Vereine sowie Kolleginnen und Kollegen in öffentlichen Verwaltungen – genauso wie die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger – mehr als eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass Dorsten der Pandemie eben mit dem nötigen Verstand und der nötigen Solidarität begegnet.

Viele Menschen infizieren sich trotz Vorsicht

Dennoch, das zeigen wiederum die aktuellen Inzidenzwerte, stellen wir fest, dass sich immer mehr Menschen mit dem Virus infizieren, oder zumindest in Quarantäne müssen. Zum Glück haben die meisten infizierten Personen inzwischen nur leichte Krankheitsverläufe und müssen daher nicht im Krankenhaus oder gar intensivmedizinisch behandelt werden.

Haltet euch an die Regeln, egal welchen Impfstatus ihr habt

Das Gemeinwesen, sagt Tobias Stockhoff, werde dennoch deutlich herausgefordert. Schließlich fehlen durch Krankheit oder Quarantäne an vielen Stellen Menschen, die wichtige Zahnräder im großen Getriebe unserer Stadt sind.

Daher seine eindringliche Bitte an alle Dorstenerinnen und Dorstener: „Wenn Sie Menschen in Ihrem Umfeld haben, die sich infiziert haben, verhalten Sie sich bitte besonders vorsichtig. Unabhängig von Ihrem Impfstatuts gilt: Vermeiden Sie unnötige Kontakte, halten Sie sich an die Hygieneregeln, halten Sie Abstand, tragen Sie eine Maske und lüften Sie Räume gut durch.“ Auch wenn die neuen Regelungen wieder vieles erlauben, nicht alles was rechtlich möglich ist, ist automatisch auch sinnvoll.

Der Andrang und Nachfrage im Impfzentrum Dorsten ist groß – Alle Altersklassen kommen her

Mit dem Start des Impfzentrums Dorsten Ende November sei zusätzlich zum außergewöhnlichen Engagement in zahlreichen Arztpraxen in Dorsten „der Impfturbo“ gezündet worden. Mehr als 13.000 alte und junge Menschen sowie Kinder haben sich bereits im Treffpunkt Altstadt impfen lassen. Einige hundert Menschen kommen jeden Tag dazu.

„Sich impfen zu lassen, reduziert zum einen die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Zum anderen reduziert eine Impfung deutlich die Wahrscheinlichkeit, schwer zu erkranken, wenn man sich doch infiziert“, sagt Tobias Stockhoff. Er ist sicher, dass Dorsten auch die kommenden Monate als Stadtgemeinschaft meistern wird. Eben mit Verstand und Solidarität.

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