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Färberworkshop im artpark Hoher Berg: Kreativität trifft Nachhaltigkeit

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Gavin O`Conner, Hella Sinnhuber und Stefanie Nowoczin vom artpark mit Gawain Morrison (Brink!) beim Färberworkshop. Foto:artpark

Vom 3. bis 5. Oktober öffnet der artpark Hoher Berg seine Türen für einen besonderen Schnupperworkshop. Jeden Tag um 14 Uhr können Besucher an einem Färberkurs teilnehmen. Es geht darum dabei, mit natürlichen Materialien wie Pflanzen und Reststoffen Farben herzustellen. Die Veranstaltung zielt darauf ab, eine uralte Kulturtechnik wiederzubeleben und gleichzeitig ein Bewusstsein für nachhaltige Praktiken im Alltag zu schaffen.

Der Färberworkshop ist nicht nur eine Gelegenheit, das handwerkliche Färben kennenzulernen, sondern auch ein Statment zu aktuellen Umweltthemen. In Zusammenarbeit mit der nordirischen Initiative BRINK! möchte der artpark Hoher Berg aufzeigen, wie künstlerische Prozesse mit Nachhaltigkeit verknüpft werden können.

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Viele Möglichkeiten zum ausprobieren. Foto:artpark

Das Projekt „Colour Stories: Sharing Journeys of a Dyer’s Garden“ in Belfast diente dabei als Vorbild. Dort wurden Färberpflanzen wie Rote Beete, japanisches Indigo und Färberwaid gepflanzt, um Farbe aus Pflanzen zu gewinnen. Diese Praxis zeigt, wie durch kleine, kreative Schritte große Auswirkungen auf das Umweltbewusstsein erzielt werden können.

Eine tolle Art Beete anzulegen. Foto:artpark

Färberworkshop: Farben aus Reststoffen herstellen

Hella Sinnhuber, die den Workshop im artpark leitet, betont, wie einfach es ist, Farben selbst herzustellen – sei es aus Rotkohlblättern, Kaffeesatz oder Blüten. „Mit einem Mörser und einem alten Stoffrest kann jeder zu Hause natürliche Farben gewinnen und damit eigene Kunstwerke schaffen“, erklärt sie. Dieser einfache Zugang zur Färberkunst soll die Teilnehmer inspirieren, auch im Alltag bewusster mit Ressourcen umzugehen und nachhaltiger zu handeln.

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Ausstellung von Bernd Caspar Dietrich

Zusätzlich zum Färberworkshop bietet dazu der artpark eine sehenswerte Ausstellung neuer Bilder des Künstlers Bernd Caspar Dietrich. Seine Werke, die oft von der Natur inspiriert sind, passen perfekt zu dem Thema der Veranstaltung und bieten den Besucher zusätzliche Inspiration, wie Kunst und Umweltbewusstsein ineinandergreifen können.

Viel Handwerk steckt in der Kunst. Foto:artpark

Internationale Zusammenarbeit für Kunst und Nachhaltigkeit

Das Projekt im artpark ist Teil einer größeren Kooperation mit BRINK! und dem Cultural Bridge-Programm, das den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Großbritannien fördert. Die Workshops in Belfast, bei denen die Pflanzen in alten Badewannen gezogen wurden, sowie die begleitenden Diskussionsrunden über Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit fanden großen Anklang. Diese Zusammenarbeit soll weitergeführt werden: Für das Jahr 2025 ist bereits ein gemeinsames Kunstprojekt während der Sommersonnenwende im artpark geplant.

Alte Badewannen dienen als Hochbeete. Foto:artpark

Neben den praktischen Färberworkshop standen in Belfast auch tiefgehende Dialoge im Mittelpunkt, bei denen renommierte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Umwelt und Menschenrechtspolitik diskutierten. Diese Verknüpfung von Kunst, Umweltschutz und sozialen Fragen spiegelt auch die Ziele des artparks wider. „Die Kunst kann uns helfen, neue Perspektiven auf den Umgang mit unserer Umwelt zu finden“, sagt Sinnhuber. Der artpark Hoher Berg bietet eine Plattform, um genau diese Themen weiter zu vertiefen.

Der Andrang war groß in Belfast. Foto:artpark

Kunst als Brücke zwischen Mensch und Umwelt

Der Färberworkshop im artpark Hoher Berg ist nicht nur eine kreative Freizeitaktivität, sondern ein Beitrag zu einem größeren Diskurs über Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Durch die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wie BRINK! wird gezeigt, wie Kunst als Brücke zwischen Mensch und Natur dienen kann – und wie durch einfache, handwerkliche Techniken ein Bewusstsein für den Schutz unserer Ressourcen entstehen kann.

Kultureller Austausch zwischen Morrison und Nowoczin. Foto: artpark

Informationen zum artpark gibt es hier: Homepage

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