Fiona Schneider setzt sich in Panama für Naturschutz ein

Fiona Schneider hat Bürgermeister Tobias Stockhoff von ihren Plänen erzählt.
Die 18 Jahre alte Dorstenerin wird im März nach Panama reisen
und dort elf Monate lang einen Freiwilligendienst absolvieren.
Foto: Stadt Dorsten

Die 18-Jährige Dorstenerin absolviert mit „AFS“ einen elfmonatigen Freiwilligendienst und bittet um Spenden

Dorsten/Panama (pd). Am 4. März beginnt für Fiona Schneider das große Abenteuer: Die 18 Jahre alte Dorstenerin reist nach Panama.

Im Staat in Mittelamerika wird sie im Bereich Umwelt und Natur elf Monate lang einen Freiwilligendienst absolvieren. Dabei wird sie ehrenamtlich in einem Nationalpark mitarbeiten. Neben einer Tierarztpraxis soll sie auch in einem botanischen Garten eingesetzt werden. „Mit der Reise nach Panama erfüllt sich ein Kindheitstraum für mich“, sagt die junge Frau aus Holsterhausen und ergänzt: „Die Bereiche Umwelt und Natur liegen mir seit vielen Jahren am Herzen. Ich möchte mich diesbezüglich für eine bessere Welt einsetzen.“

Arbeiten und wertvolle Erfahungen sammeln

Möglich macht diese Reise der gemeinnützige Verein AFS – Interkulturelle Begegnungen, der sich selbst als „Mittler zwischen den Kulturen“ bezeichnet. Vor Fiona Schneider haben schon weitere junge Dorstenerinnen und Dorstener über AFS einige Zeit im Ausland gelebt und gearbeitet und so wertvolle Erfahrungen sammeln können. Voraussetzung für die Zusage ist ein erfolgreiches Auswahlverfahren. Bei Fiona Schneider fallen für den elfmonatigen Aufenthalt in Panama Kosten in Höhe von 3800 Euro an. Finanziell erheblich gefördert wird der Internationale Jugendfreiwilligendienst vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Fiona Schneider bittet um Hilfe aus Dorsten

Seitdem feststeht, dass sich der Wunsch des knapp ein Jahr andauernden Freiwilligendienstes in Panama für Fiona Schneider erfüllen wird, hat sie selbst Geld gespart. Auch von ihrer Familie und von Freunden gibt es finanzielle Unterstützung. Als Teilnehmerin eines Freiwilligendienstes im Rahmen von AFS erklärt sie sich aber bereit, als „Spendenscout“ aktiv zu werden und um Unterstützung für die Freiwilligendienst-Programme zu werben. Daher bittet sie in ihrer Heimatstadt um Mithilfe.

Wer Fiona Schneider unterstützen möchte, kann auf das folgende Spendenkonto von AFS – Interkulturelle Begegnungen Geld einzahlen:

Kontoinhaber: AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
Bank: BfS Bank für Sozialwirtschaft
BIC: BFSW DE33 HAN
IBAN: DE72 2512 0510 0009 4444 20
Verwendungszweck: Spende FWD – Fiona Schneider

Ständige Informationen kommen über ihren Blog

In einem Gespräch mit Bürgermeister Tobias Stockhoff hat Fiona Schneider zugesagt, dass sie die Dorstener Bürgerinnen und Bürger während ihres Aufenthalts in Panama ständig auf dem Laufenden halten möchte. „Ich plane einen Blog und werde als Expertin hinter der Kamera sicher auch viele Filme drehen und sie nach Dorsten schicken“, sagt sie.

Pläne hat die ehemalige Schülerin der Gesamtschule Schermbeck auch schon für die Zeit nach Panama. Dann möchte Fiona Schneider zu Hause in Dorsten eine Ausbildung zur Tiermedizinischen Assistentin absolvieren. Ihre Herzensangelegenheit, Umweltorganisationen zu unterstützen und dabei den interkulturellen Austausch zu fördern, möchte sie dabei nicht aus dem Auge verlieren.

Vorheriger ArtikelDie erste Erinnerungsbank Dorstens
Nächster ArtikelNominierungsrede von Jennifer Schug – SPD Dorsten
André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.