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Gedenkfeier für mit dem Corona-Virus verstorbene Dorstener

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Am 29. März findet eine Gedenkfeier für mit dem Corona-Virus verstorbene Dorstener statt. Symbolfoto: Pixabay

Am 29. März findet eine Gedenkfeier für mit dem Corona-Virus verstorbene Dorstener statt – Vor einem Jahr gab es in Dorsten und im Kreis Recklinghausen den ersten Todesfall

Ein Interreligiöses Gebet findet um 20 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus statt

Dorsten (pd). In Gedenken an alle mit dem Corona-Virus verstorbenen Dorstenerinnen und Dorstener lädt die Stadt Dorsten am Montag, 29. März 2021 um 20 Uhr zu einem kurzen Interreligiösen Gebet auf den Marktplatz ein.

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Begleitet wird das Gebet an diesem Montagabend von Karl-Erich Lutterbeck (Evangelische Kirchengemeinde Dorsten), Pfarrer Dr. Stephan Rüdiger (Katholische Pfarrgemeinde St. Agatha) sowie von Kantor Isaac Tourgmann von der jüdischen Kultusgemeinde und Vorbeter Lütfü Arslan von der Hervester Moscheegemeinde an der Halterner Straße.

Auf den Fensterbänken des Alten Rathauses werden an diesem Abend Kerzen brennen – eine Kerze für jeden mit dem Corona-Virus verstorbenen Menschen aus Dorsten.

Erste Todesfall in Dorsten

Es war vor einem Jahr, am 29. März 2020, an einem Sonntag, als Bürgermeister Tobias Stockhoff die Nachricht erhielt, dass der erste Dorstener Bürger am zu dieser Zeit noch neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 verstorben ist. Es handelte sich um einen 70 Jahre alten Mann mit Vorerkrankung, der zuletzt im Krankenhaus behandelt wurde. Es war der erste Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in Dorsten und im gesamten Kreisgebiet.

Mittlerweile sind allein in Dorsten seit Beginn der Corona-Pandemie 54 Menschen verstorben, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. Kreisweit sind es schon 736 Bürgerinnen und Bürger, bundesweit sind es am heutigen Tag über 74.000 Menschen, die ihr Leben mit einer Infektion mit dem Corona-Virus verloren haben.

„Dass allein in unserer Stadt innerhalb eines Jahres 54 Menschen ihr Leben in Folge einer Corona-Infektion verloren haben, verdeutlicht, wie gefährlich dieses Virus ist und wie wichtig es ist, dass wir uns weiterhin an die Regeln halten. Unser Leben wird dadurch zwar an vielen Stellen eingeschränkt, aber wir alle können mit unserer Disziplin Leben retten“, sagt Tobias Stockhoff.

Selbstverständlich gelten bei der Gendenkfeier die Regeln der Corona-Schutzverordnung, d.h. es besteht die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen, außerdem ist ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten.

Alle Menschen, die nicht persönlich teilnehmen können, können ihre Anteilnahme an diesem Tag um 20 Uhr zum Ausdruck bringen, in dem sie eine Kerze ins Fenster stellen.

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