StartAuto und VerkehrGefahr von Wildunfällen: Liebeslustige Rehe unterwegs

Gefahr von Wildunfällen: Liebeslustige Rehe unterwegs

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In diesen Tagen beginnt die Paarungszeit der Rehe, was leider auch zu einer sofortigen Zunahme von Wildunfällen führt. Jäger Stephan Grümer vom Hegering Herrlichkeit Lembeck und Dorsten gibt Tipps.

Von Mitte Juli bis Mitte August ist die Paarungszeit, auch bekannt als Blattzeit, der Rehe. In dieser Zeit steigt das Risiko, dass die Rehe plötzlich auf die Straßen laufen, da sie im Liebesrausch sind und die Gefahr der Autos nicht mehr wahrnehmen. Das Verhalten ist Teil des Paarungsrituals, bei dem die Ricke (das weibliche Reh) vor dem Bock (das männliche Reh) flüchtet. Sie gehen dabei völlig unbesorgt mit ihrer Umgebung um, was leider jedes Jahr zu vermehrten Wildunfällen mit Rehen führt.

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Jäger Stephan Grümer vom Hegering Herrlichkeit Lembeck und Dorsten rät daher, besonders vorsichtig zu fahren, wenn diese Zeit anbricht. „Es kommt meistens nicht nur ein Reh allein. Das gilt aber auch für die anderen Bewohner des Waldes“

Die Gefahr lauert nicht nur in der Nähe von Wäldern, sondern überall. „Gerade jetzt wo der Mais hoch ist und auch noch viele Getreidefelder stehen, kann plötzlich aus dem Nichts ein Reh auf die Straße springen“, warnt Grümer.

Wenn das Reh vor das Auto gelaufen ist

Falls es dennoch zu einem Zusammenstoß mit einem Wildtier kommt, sind folgende Schritte zu beachten:

  • Unfallstelle sichern.
  • Die Polizei verständigen.
  • Nicht zu dem verletzten oder toten Tier gehen, da es bei lebenden Tieren versuchen könnte zu fliehen und dadurch zusätzliches Leid verursacht wird.
  • Das Wildtier am Unfallort belassen, um Wilderei zu vermeiden.
  • Beweise und Schäden am Fahrzeug dokumentieren.

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