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Gemeinschaftshaus Wulfen bietet Kultur vom Feinsten

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Hannes Schmidt-Domogalla, Andrea Kortemeyer und Marlies Krause-Flaßbeck. Foto: Alexander Fichtner

Die Veranstaltungen zum 40. Jubiläum im Gemeinschaftshaus Wulfen sind ein großer Erfolg. Am Samstag kommen zum Finale Kabarett-Größen wie Lioba Albus, Jürgen Becker, Fritz Eckenga und Wilfried Schmickler. Aber auch danach ist das Programm bis Weihnachten prall gefüllt.

So ist es ein wenig wie ein Klassentreffen, wenn diese Künstler am Samstag an ihren alten Spielort zurückkehren. Die Veranstaltung unter dem Namen „Kultur vom Feinsten“ bietet dann den würdigen Abschluss einer dreiteiligen Reihe zum 40. Jubiläum des Gemeinschaftshauses.

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„Diese Künstler haben alle eine ganz lange Tradition bei uns im Haus“, freut sich Andrea Kortemeyer. Die ehemalige Leiterin des Gemeinschaftshaus Wulfen kennt heutige Bühnentitanen wie Wilfried Schmickler oder Jürgen Becker noch aus ihren Anfangstagen. „Heute können sie problemlos die größten Häuser füllen und sind uns trotzdem treu geblieben.“

Lioba Albus, Fritz Eckenga, Jürgen Becker und Wilfried Schmickler. Fotos: Veranstalter / Foto Fritz Eckenga: Rainer Szymura

Zaubershow und Oldie-Night begeisterten die Besucher

„Wir hatten eine große Zaubershow mit Matthias Rauch, die die Familien begeistert hat“, erzählt Hannes Schmidt-Domogalla vom Förderverein pro-GHW. „Und natürlich unsere Oldie-Night“, ergänzt die Leiterin des Gemeinschaftshauses, Marlies Krause-Flaßbeck. Diese habe eine lange Tradition und sei von vielen Fans bereits sehnlich erwartet worden. „Schon beim zweiten Lied war die Tanzfläche voll – und blieb es bis zum Ende“, berichtet Andrea Kortemeyer lächelnd.

Ein weiterer Beweis, wie hoch der Stellenwert des Gemeinschaftshaus Wulfen ist, ist die lange Verbundenheit der Bürger mit ihrem Haus. „Einstige Kinder, die bei uns zum Kindertheater oder für Ferienaktionen gekommen sind, sind nun selber Eltern und kommen mit ihren eigenen Kindern“, freut sich Andrea Kortemeyer. Besonders freut es die Organisatoren, dass sie nun auch vermehrt jüngere Gäste begrüßen dürfen. „Die Familien gehen wieder öfter ins Theater“, freut sich Marlies Krause-Flaßbeck. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung.“ Hannes Schmidt-Domogalla ergänzt: „Wir erleben hier gerade einen Generationenwechsel im Stadtteil, der sich auch bei unseren Besuchern abbildet.“

Anlaufpunkt seit 40 Jahren

Auch außerhalb von großen Veranstaltungen ist das Gemeinschaftshaus seit 40 Jahren ein Anlaufpunkt in Wulfen. „Wir haben hier regelmäßige Treffen wie etwa den Literaturclub oder das Marktcafé“, zählt Hannes Schmidt-Domogalla auf. „Auch die Wulfenkonferenz und die Bürgersprechstunden mit dem Bürgermeister finden hier statt. Damit nimmt das Haus eine wichtige soziale Funktion in dieser Gemeinde ein“.

Gemeinschaftshaus meisterte schwere Krisen

Das war nicht immer einfach. Während der Coronazeit war der kulturelle Betrieb fast zum Erliegen gekommen. „Dafür konnten wir aber die passenden Räumlichkeiten für wichtige Zusammenkünfte mit dem nötigen Abstand bereitstellen“, erinnert sich Marlies Krause-Flaßbeck. Ratssitzungen und Konferenzen fanden hier unter Corona-Bedingungen statt. Für einige Monate zog hier auch eine Teststation ein, die den Bürgern den weiten Weg nach Dorsten ersparte.

Es war nicht die erste Krise, die das Gemeinschaftshaus meistern musste. 2006 stand der Fortbestand des Hauses in der Schwebe, und ein riesiger Renovierungsstau drohte den Weiterbetrieb unmöglich zu machen. Doch dank des ehrenamtlichen Einsatzes des Fördervereins und vieler Helfer konnte das Haus gerettet werden.

Viel Programm auch nach dem Jubiläum

Auch nach den Aktionen zum Jubiläum ist der Terminkalender im Gemeinschaftshaus bereits gut gefüllt. Am 9. Dezember lädt das Haus zum gemütlichen Weihnachtsmarkt ein. „Und am 15. Dezember haben wir zum ersten Mal etwas ganz Besonderes zur Vorweihnachtszeit“, freut sich Andrea Kortemeyer.

Am 15. Dezember laden die Veranstalter zum Bühnenprogramm AkteXMas ein. Foto: Fichtner

Bei dem Programm „Akte X-Mas“ treffen klassische Weihnachtstexte und Lieder auf moderne Satire, Musiker und Bühnenliteratur treffen. Es war WDR-5-Moderator Thomas Koch, der das Programm einst ins Leben rief. Nun ist es erstmals auch im Gemeinschaftshaus zu sehen. „Das wird eine tolle Veranstaltung“, sind sich Hannes Schmidt-Domogalle, Andrea Kortemeyer und Marlies Krause-Flaßbeck sicher. Karten gibt es im Gemeinschafshaus oder im Internet.

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