Gleichstellung – Heike Hülsdünker verabschiedet


Heike Hülsdünker als stellvertetende Gleichstellungsbeauftragte verabschiedet

Auf dem Bild (v.l.): Bürgermeister Tobias Stockhoff, Heike Hülsdünker und Vera Konieczka. Foto: Stadt Dorsten

Dorsten (pd). Gleichstellung. Mit einem herzlichen „Danke!“ verabschiedeten Bürgermeister Tobias Stockhoff und die Gleichstellungsbeauftragte Vera Konieczka nun Heike Hülsdünker als stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte.

Aufgrund einer schweren Erkrankung hatte sie diese Aufgabe Ende des vergangenen Jahres aufgegeben, die sie seit dem 1. Januar 2014 mit viel Herzblut zusätzlich zu ihrer eigentlichen Tätigkeit im städtischen Tiefbauamt wahrgenommen hatte.

Frauenkulturtage gehören auch zur Gleichstellung

So war sie die Erfinderin des Mottos der diesjährigen Dorstener Frauenkulturtage „Veränderungen – Müssen wir ma‘ gucken“.
Die Teilnahme an den Vorbereitungen der Frauenkulturtage gehört eigentlich zur Kür der Stellvertretung.

Der Aufgabenschwerpunkt liegt im internen Bereich in der Mitwirkung an Personalauswahlverfahren von der Stellenausschreibung bis zur Teilnahme an Vorstellungsgesprächen, sollte die Gleichstellungsbeauftragte verhindert sein.

Aufwand für Gleichstellung ist größer, als gedacht

Bevor sie die Stellvertretung übernahm, hatte Heike Hülsdünker sich nicht nur bei Vera Konieczka, sondern auch den früheren Stellvertreterinnen erkundigt. Diese hatten ihr versichert, ein großer zeitlicher Aufwand sei das nicht. Dies sollte sich schnell ändern. Mit der Anzahl der Personalauswahlverfahren bei der Stadtverwaltung nahm auch die Zeit, die sie in die Arbeit als stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte investieren musste, ständig zu.

Schon nach acht Monaten war ihr eines klar. So ganz nebenbei – ohne einen eigens ausgewiesenen Stundenanteil – sei die Aufgabe auf Dauer nicht zu leisten. Einen ausgewiesenen Stundenanteil für die Stellvertretung gibt es immer noch nicht. Aber eine Anerkennung, dass die Stellvertretung auch zeitlichen Aufwand bedeutet, schon. Seit dem Sommer teilen sich mit Eva Setzer-Hemmer und Katharina Instenberg zwei Frauen diese Funktion. Eine von ihnen bildete Heike Hülsdünker als Inspektoranwärterin im Tiefbauamt aus.

„Nicht die Decke auf den Kopf fallen lassen“

Heike Hülsdünker hat die Aufgabe der Stellvertretung immer als Bereicherung empfunden. Sie wünscht ihren Nachfolgerinnen ebenso viel Freude an einer erfolgreichen Arbeit. Und was wünschen Bürgermeister Tobias Stockhoff und Gleichstellungsbeauftragte Vera Konieczka Heike Hülsdünker? Mit voller Kraft an ihren alten Arbeitsplatz zurückzukehren und gesund zu bleiben. Und dass ihr nie die Decke auf den Kopf fällt. Dies passierte fast, als sie einmal den Ratssaal für eine Bauausschuss-Sitzung vorbereitete. Dort löste sich ein Teil der Deckenvertäfelung . . .