Gleichstellung, Geschlechtergerechtigkeit und Antidiskriminierung sollen in Dorsten mehr Gewicht bekommen

Die Grünen wollen den bisherigen Sozialausschuss neu strukturieren. Das Gremium soll in „Ausschuss für Soziales und Gleichstellung“ umbenannt werden, heißt es in einem Antrag, den die Fraktion in der nächsten Sitzung des Stadtrats stellen will.

Damit soll sein Aufgabenbereich auch um die Themenfelder Gleichstellung, Geschlechtergerechtigkeit und Antidiskriminierung erweitert werden. Themen, die bislang dem Haupt- und Finanzausschuss zugewiesen waren und dort nach Meinung von Kim Wiesweg nicht mehr hingehören. Kim Wiesweg, die Sprecherin der Grünen im Sozialausschuss sieht ihr Gremium für den Kompetenzzuwachs „besonders geeignet“, da es „schon bisher soziale und gesellschaftliche Fragestellungen behandelt und darüber hinaus noch nicht mit Aufgaben überfrachtet ist“.

Mit dieser Umstrukturierung wollen die Grünen vor allem das Thema Gleichstellung stärken. „Dass seit er Kommunalwahl nur sieben weibliche Ratsmitglieder dem Rat angehören, zeigt uns am eigenen Beispiel, dass wir trotz aller Fortschritte weiter aktiv die Gleichstellung voranbringen müssen“, begründet Wiesweg.

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