Die Grünen möchten einen umfassenden Informationsaustausch zwischen Stadtverwaltung und Politik. Der Antrag dazu soll in der kommenden Bauausschusssitzung im August erfolgen.
Die sich häufenden Berichte über Verzögerungen bei städtischen Bauvorhaben – zuletzt bei der Hochstadenbrücke sowie im Bahnhofsumfeld – sind für die Ratsfraktion der Grünen Grund genug, das Thema in der kommenden Sitzung des Bauausschusses zu behandeln.
Dabei soll es nicht darum gehen, einen Schuldigen zu finden. Vielmehr soll die Stadtverwaltung ausführlich zu ihrem Projektmanagement Stellung nehmen und die konkreten Gründen für entstandene Verzögerungen sowie Lösungsansätze aufzeigen.
Schon vorher gab es Verzögerungen
Auch in der Vergangenheit sei es schließlich schon häufig zu teils erheblichen Verzögerungen bei städtischen Bauvorhaben gekommen. „Uns ist vollkommen klar, dass die entstandenen Verzögerungen verschiedene Ursachen haben, die zum Teil nicht von der Stadtverwaltung zu
beeinflussen sind. Es stellt sich aber beispielweise schon die Frage, weshalb Ausschreibungen, deren Notwendigkeit sicher schon früher bekannt war, erst jetzt erfolgen“, so Mauritz Hagemann, der für die Grünen im Bauausschuss sitzt.
Auch die generelle Personalsituation bei der Stadt soll rechtzeitig vor den Haushaltsberatungen für das kommenden Jahr noch einmal erörtert werden, um hier gegebenenfalls Ressourcen zu schaffen, die weitere Verzögerungen verhindern könnten. Hierfür sei aber ein vollständiger und umfassender Informationsaustausch zwischen Stadtverwaltung und Politik notwendig, die auf Antrag der Grünen in der kommenden Sitzung des Bauausschusses im August erfolgen wird.




























