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Hisbollah-Unterstützer – Razzia auch in Dorsten

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Symbolfoto Polizei (archiv)

Seit Mittwochmorgen werden in sieben Bundesländern, unter anderem auch in NRW und Dorsten im Kreis Recklinghausen, Razzien gegen Unterstützer durchgeführt.

Der Grund: Innenminister Seehofer hat ein Verbot für drei Vereine ausgesprochen, die hierzulande Geld für sogenannte Märtyrer-Familien der Hisbollah gesammelt haben sollen.

Wie die Pressesprecherin der Kreispolizei Recklinghausen Corinna Kutschke heute Morgen auf Nachfrage der Redaktion mitteilt, sei auch ein Objekt in Dorsten durchsucht worden. Allerdings wo sich das Objekt oder die Wohnung befindet, wurde nicht mitgeteilt.

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Hisbollah – Kein Rückzugsort in unserem Land

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat drei Vereinen verboten, die Terrororganisation Hisbollah zu unterstützen. „Wer den Terror unterstützt, wird in Deutschland nicht sicher sein. Egal in welchem Gewand seine Unterstützer in Erscheinung treten: Sie werden in unserem Land keinen Rückzugsort finden“, so Seehofer.

Die Vereinsverbote fallen zeitlich mit der anhaltenden Gewalt im Nahen Osten zusammen.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse an Synagogen in Nordrhein-Westfalen hat Innenminister Herbert Reul angeordnet, die polizeilichen Maßnahmen zu verstärken. Zudem wurden die im Objektschutz eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Kreispolizeibehörden nochmals sensibilisiert. Mittlerweile ermittelt der Staatsschutz zu den Vorfällen an jüdischen Einrichtungen in Münster, Bonn und Düsseldorf. Die Polizei hat bislang 13 Tatverdächtige ermittelt und davon drei Personen festgenommen.

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